Wirtschaft

1. Taggenbrunner Wirtschaftsgespräche: Grenzenlose Wirtschaftskraft am Weingut

0
312
Monika Pötscher, Petra Fladnitzer-Tatschl, Andrea Riedl, Marion Lauchart, Silvia Pötscher und Nicole M. Mayer unterhielten sich über Grenzen im wirtschaftlichen Leben und wie man diese verteidigt, nutzt oder sprengt.

Frau in der Wirtschaft St. Veit lud zu den 1. Taggenbrunner Wirtschaftsgesprächen in den Getreidespeicher der Familie Riedl. Am Programm standen Grenzen und wie man diese im Unternehmerleben nutzt oder sprengt.

„Grenzen sind nicht grundsätzlich negativ, man muss sie nur genau kennen“, überzeugte Unternehmensberaterin und Coach Marion Lauchart in ihrem Impuls-Vortrag zum Thema „Grenzen sprengen“. Diesem lauschte im einzigartigen Ambiente des Getreidespeichers am Weingut Taggenbrunn eine geballte Kraft an weiblichen Unternehmertum aus dem Bezirk. „Ich freue mich, dass wir scheinbar genau den Nerv des Interesses getroffen haben und dass wir erstmalig bei einer Veranstaltung bereits nach 36 Stunden ausgebucht waren“, so Bezirksvorsitzende Nicole M. Mayer.

Das Weingut Taggenbrunn thront herrschaftlich über St. Veit, seiner Geschichte ehrwürdig. Dieser durften die Gäste aus erster Hand lauschen, denn die Hausherrin persönlich, Andrea Riedl, erzählte und stand Rede und Antwort. Ebenso erstklassig war die Talkrunde besetzt: Zur „Unternehmerin des Monats September“, Petra Fladnitzer-Tatschl und den Traditions-Unternehmerinnen Silvia und Monika Pötscher, gesellten sich Marion Lauchart und Andrea Riedl, um über Grenzen im Unternehmertum, den mutigen Blick über den Tellerrand und auch über persönliche Grenzen zu diskutieren. „Es gilt, nicht immer gleich aufzugeben, wenn man an die erste Grenze stößt“, so Riedl, „Dranbleiben und weiter versuchen- hätten wir das nicht gemacht, würden wir heute nicht hier stehen.“ In einem sind sich die Unternehmerinnen einig: „Nach wie vor gilt, was man gerne macht, das macht man gut“. Die Pötscher-Ladies und Fladnitzer-Tatschl schlagen in die gleiche Kerbe, wenn es um die Frage geht, wie man sich als Frau in einer Männerdomäne behauptet: „Es hat für uns nie etwas Anderes gegeben“ – für Fladnitzer-Tatschl war von Kind an klar, sie wird Schmiedin und Silvia Pötscher meint lachend: „Wir haben schon als Mädchen im Autodrom fürs LKW-Fahren geübt, ist ja nicht viel anders.“

Bei regionalen Köstlichkeiten und einem wunderbaren Glas JacquesPaagner netzwerkten unter anderem Glas-Profi Edith Wildhaber, Schneidermeisterin Andrea Rudolfo, Kräuterline Karoline Wurzer, Autohaus-Lady Karin Radauer und die FiW-Bezirksvorsitzenden Trixi Stornig (Völkermarkt) und Birgit Brommer (Klagenfurt), sowie Landesgeschäftsführerin Tanja Telesklav.

 

Fotocredit: Haas

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here