Freizeit

20 Jahre Hamam im Hochschober

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Vor 20 Jahren brachte Familie Leeb die Hamam-Kultur nach Kärnten. Im Hochschober ist seitdem bei jedem Aufenthalt ein Hamam-Besuch Pflicht. Ein wohltuendes Ritual, das mit dem Original aus dem Orient durchaus mithalten kann.

Bei einer Reise nach Istanbul im Jahre 1987 begeisterte sich Familie Leeb für die Jahrtausende alte, orientalische Badekultur. Es entstand der Plan für den Hochschober-Hamam, um auch in der Heimat eine solche Insel der Wärme und Entspannung einzurichten. Die Idee sollte gut durchdacht sein, denn wenn im Hochschober etwas errichtet wird, muss es authentisch sein und gelebt werden. Gemeinsam mit einem erfahrenen Architekten-Ehepaar studierten und besuchten die Leebs zahlreiche Hamams in der Türkei, in Jordanien und Syrien. Viele Vorschläge, Änderungen und technische Tüfteleien mündeten schließlich in die Umsetzung des Hochschober-Hamam. So wurden alle Wasserhähne, Brausen, Schläuche, Duschköpfe nach Originalvorlagen handgefertigt. Steinmetze aus Norditalien gestalteten die Gewölbe, Grotten, den Herzstein, die Wasserbecken und Trinkbrunnen. Und dies speziell aus rosa Portogallo-Marmor, weil er wärmer wirkt als der üblicherweise verwendete weißgraue Carrara-Marmor.

Schulung macht den Meister

Bei der Eröffnung des Hochschober-Hamam im Jahr 1998 war die Hamam-Kultur in Österreich weitgehend unbekannt. Familie Leeb war es daher von Beginn an wichtig, diese Kultur authentisch und lebendig zu vermitteln. Einführungen in die Hamam-Kultur mit bestens ausgebildetem Hamam-Meister stehen seit der Eröffnung regelmäßig auf dem Hotelprogramm. Bei einer Hamam-Waschung erleben Hochschober-Fans die orientalische Badekultur von ihrer vollendeten Seite. Wasser, Seife, Seifenschaum reinigen die Haut und machen sie unvergleichlich zart. Neu überrascht die „Rose aus Marrakech“-Waschung!

 

Fotocredit: Moritz Hoffmann

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