26. Konjunkturforum von Raiffeisen zur Zukunft Kärntens

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Gert Spanz, Peter Brezinschek, Sabine Herlitschka, Peter Gauper, Georg Messner

Das Konjunkturforum 2019 der Kärntner Raiffeisenbanken im Casineum Velden zeigte, warum Kärntner Unternehmer bewusst investieren und äußerst positiv in die Zukunft blicken. Infineon-Chefin Sabine Herlitschka präsentierte den rund 650 Besuchern ihre visionäre Agenda.

„Die drei wesentlichen Erfolgsfaktoren eines Standortes sind Bildung und Forschung, ein wirtschaftsfreundliches Klima sowie eine unternehmerfreundliche Gesinnung,“ so Peter Gauper, Vorstand der Raiffeisen Landesbank Kärnten. Die Kärntner Raiffeisenbanken sind der Partner der Kärntner Wirtschaft und betreuen in Kärnten 35.000 Unternehmen. Für die Zukunft gilt es, die Kundenorientierung noch mehr in den Mittelpunkt der Beratung zu stellen, damit die Kunden die Leistungen als Mehrwert wahrnehmen.

Visionäre Agenda für den Standort Kärnten

Mit der 1,6 Milliarden Euro Investitionen von Infineon, der größten dieser Art in Europa setzt Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Austria ein strategisches Statement sowohl für den Standort Kärnten als auch für Europa. Der Standortausbau in Villach bringt 400 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze. Eine zentrale Vision von Herlitschka ist, dass Kärnten in den kommenden zehn Jahren zum führenden Bildungsland mit 30.000 Studierenden im technischen Bereich wird.

Zinsen bleiben niedrig

Erfreuliche Zahlen für Kärnten lieferte Peter Brezinschek von Raiffeisen Research: „Kärnten hat in Sachen Forschung und Entwicklung einen großen Schritt nach vorne gemacht und liegt österreichweit auf Platz drei,“ so Peter Brezinschek. In der Eurozone wird die Konjunktur abschwächen und Brezinschek geht deshalb von einem Wachstum von 1 bis 1,5 Prozent aus. Von dieser Entwicklung profitieren investitionsfreudige Betriebe, weil bis Ende 2020 mit keiner Zinserhöhung zu rechnen ist.

Fachkräfte sind Schlüsselfaktor

Wie wichtig die Aus- und Weiterbildung für den Standort Kärnten ist, zeigte die Podiumsdiskussion mit Unternehmern und Wirtschaftsexperten aus den verschiedensten Branchen – von Yachtenaustatter Markus Mandler, Tourismusprofi Martin Waldner, Top Hotel Gartnerkofel über den Krankenhaus-Softwarespezialisten Johannes Eder, Humanomed IT Solutions bis hin zum Industriellen Timo Springer. Springer Maschinenfabrik. Die Unternehmer sehen einhellig den Bedarf in Fachkräfte zu investieren und eigene Ausbildungsschwerpunkte zu setzen. „Wir freuen uns, wenn wir die Ideen unserer Kärntner Unternehmer begleiten dürfen,“ bekräftigt Peter Gauper.

Gute Erkenntnis nahmen mit:
Peter Gauper, Vorstand Raiffeisen Landesbank Kärnten
Georg Messner, Vorstand Raiffeisen Landesbank Kärnten
Gert Spanz, Vorstand Raiffeisen Landesbank Kärnten
Robert Lutschounig, Aufsichtsrat Raiffeisen Landesbank Kärnten
Sabine Herlitschka, Infineon Austria
Peter Brezinschek, Raiffeisen Bank International
Martin Gruber, Landesrat
Markus Malle, Landesrat
Carmen Goby, Vizepräsidentin Wirtschaftskammer Kärnten
Markus Mandler, Tischlerei Mandler
Johannes Eder, Humanomed IT Solutions
Hans Schönegger, BABEG
Timo Springer, Springer Maschinenfabrik
Martin Waldner, Top Hotel Gartnerkofel
Susanna Mayerhofer, Kurzentrum Thermal-Heilbad Warmbad-Villach
Claudia Mischensky, Industriellenvereinigung Kärnten
Peter Messner, Unser Lagerhaus
Arthur Schifferl, Unser Lagerhaus
Nikolaus Riegler, Brauerei Hirt
Dieter Wagner, KRAUS Betriebsausstattung
Werner Stein, Notar
Johann Mößler, Kammer für Land- und Forstwirtschaft
Hannes Kuschnig, UNIQA

Foto: © Kärnten Raiffeisen Marketing

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