Regierungsprogramm

Bürokratie wird eingeschränkt

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„Gemeinsam Kärnten stärken“ lautet das Ziel von Landeshauptmann Kaiser und WK-Präsident Mandl. Kärnten soll das unternehmerfreundlichstes Bundesland werden – einfach, schneller, besser. Ein Entlastungs- und Deregulierungspaket verspricht Großes. 

Langwierige, komplizierte Behördenwege sind lästig und kosten enorm viel Zeit – Kritik, die endlich Gehör gefunden hat. So wollen Fachleute des Landes und der Wirtschaftskammer den heimischen Unternehmern das Leben erleichtern:

Vereinfachten Genehmigungsverfahren inkl. Koordinatoren
Ziel ist die gemeinsame Abwicklung von Bau- und Betriebsanlagengenehmigungsverfahren in allen Kärntner Gemeinden. Größere Projekte brauchen oft Genehmigungen aus verschiedenen Bereichen. Um trotzdem rasch handeln zu können, wurden in allen Bezirkshauptmannschaften Verfahrenskoordinatoren nominiert.

Allroundsachverständigen
Sie sollen die Vielzahl an Sachverständiger reduzieren. In der Landesverwaltungsakademie ausgebildeten Spezialisten, die beispielsweise die Bereiche Luft, Lärm, Wasser und Brandschutz abdecken können, sollen für 30 Prozent der Betriebsanlagenverfahren ausreichend sein.

dreistufiges Informations-, Coaching- und Beratungskonzept für Einreichprojekte
Die Beamtenschaft kritisiert: betriebliche Einreichprojekte sind oft unvollständig und von schlechter formaler Qualität. Die Antwort der Wirtschaftskammer ist ein dreistufiges Informations-, Coaching- und Beratungskonzept: Erstinformation über die Homepage, ein Verfahrenscoaching durch geschulte Mitarbeiter der WKK und Detailberatung im Zuge einer geförderten Betriebsberatung.

Auf lange Sicht soll das Kärntner System als Beispiel auf Bundesebene dienen, um dringend notwendige Vereinfachungsschritte zu forcieren.

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