Wirtschaft

Casinos Austria Ladies Lounge: Helfen als Herzensangelegenheit

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Hannes Markowitz, Marketing- & Salesmanager Casino Velden, Barbara Seidl-Bein, Geschäftsführerin Biosthetik-Friseur Bein, Fernsehmoderatorin und Buchautorin Vera Russwurm, Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin Casinos Austria und Österreichische Lotterien, Sylvia Gstättner, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten, Elisabeth Scheucher-Pichler, Präsidentin des Kärntner Hilfswerkes und Unternehmerin sowie Tanja Telesklav, Landesgeschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft und Organisatorin des Abends, zeigten die unterschiedlichen Facetten des sozialen Engagements auf.

720 Millionen Stunden investieren Österreichs Ehrenamtliche pro Jahr in unbezahlte Arbeit. Damit liegt Österreich im EU-Spitzenfeld. Die Motive für das soziale Engagement sind unterschiedlich – und spielen zumindest für Fernsehmoderatorin und Buchautorin Vera Russwurm keine Rolle. „Es ist egal, warum jemand hilft, Hauptsache er tut es“, sagt Russwurm, die sich als Botschafterin des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm engagiert und bereits vor 20 Jahren den Verein „Komm und hilf mit Vera“ für Österreicher in Not gegründet hat.

Freude am Tun – Mensch im Mittelpunkt

In ihrem Vortrag erzählte Russwurm von ihren Erfahrungen mit ehrenamtlichen Tätigkeiten und was ihr dabei besonders wichtig ist. „Sie sollten darauf achten, was Ihnen selber gut tut oder Ihnen Freude bereitet. Niemand soll im Leben irgendetwas machen, wobei er sich überwinden muss. Es gibt so viele Bereiche, in denen man sich sozial einbringen kann. Man muss nur offenen Auges und Ohres durch die Welt gehen. Und wenn man gar nichts machen möchte, kann man natürlich nur Geld spenden. Das ist auch viel wert.“ Ähnlich denken Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin Casinos Austria und Österreichische Lotterien, Elisabeth Scheucher-Pichler, Präsidentin des Kärntner Hilfswerkes und Unternehmerin und Barbara Seidl-Bein, Geschäftsführerin Biosthetik-Friseur Bein. Gemeinsam mit Moderatorin Sylvia Gstättner, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten, diskutierten sie über soziale Verantwortung und wie unterschiedlich diese im Alltag gelebt werden kann.

 

Beispiele aus der Praxis – gelebte Vorbildwirkung

Die Mitarbeiter von Bettina Glatz-Kremsner bekommen zum Beispiel einen zusätzlichen Urlaubstag, wenn sie sich sozial oder humanitär einsetzen wollen. Elisabeth Scheucher-Pichler baute ehrenamtlich das Hilfswerk Kärnten auf, das heute über 600 Mitarbeiter beschäftigt. Barbara Seidl-Bein bietet behinderten Menschen vom Wurzerhof kostenlose Haarschnitte an, bei denen ihre Auszubildenden viel lernen können. Eine Win-win-Situation für alle. Sylvia Gstättner bestätigt: „Ehrenamt kann sehr freudvoll sein. Tun wir Gutes und reden darüber.“ Denn es gehe um eine Vorbildfunktion, die andere zur Nachahmung anregt – innerhalb eines Unternehmens oder einer Familie. Soziales Engagement und unternehmerisches Denken seien kein Widerspruch, sondern könnten sich gegenseitig stützen. Haubenkoch Marcel Vanic und sein Team verwöhnten die Gäste im Anschluss mit Riesengarnelen auf köstlichem Spargel und hausgemachten Eiskreationen. Die Band „Taftfunk“ alias Werner Glanzner, Philipp Jonke und Paul Zewell sorgten für den perfekten Sound.

 

Fotocredit: Beris Foto

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