Smart Living

Interreg-Projekt unterstützt regionale KMU Smart Home und zeitgemäße Gebäudesanierungen ziehen in die heimischen Haushalte ein. Mit einem EU-Projekt wird nun minderwertiger Massenware aus Übersee der Kampf angesagt.

Foto: Praktisch: Eigens entwickelte Konfiguratoren sollen das Leben leichter machen. Foto: bence boros, unsplash

Mit der Aktion „Mass Customization 4.0“ sollen KMU in Friaul-Julisch Venetien, Südtirol und Kärnten mit Einsatz von Konfigurationstechnologien eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit erzielen. Ob Produktion, Dienstleistung, Baubranche oder Energiewirtschaft – Smart-Living umfasst mit Haushalts-, Wellness- und Unterhaltungsgeräte aber auch Gebäudetechnik und Sicherheit große Bereiche unseres Lebens. Da immer mehr Unternehmen aber Offshoring und Konkurrenz aus den Nicht- EU-Märkten zu spüren bekommen und mittlerweile – wie in anderen Branchen – von unspezifischer Massenware überschwemmt werden, unterstützt das einzigartige Interreg-Projekt lokale KMU, ihre bestehende Kraft der Kundennähe mit stärkerer Individualisierung smarter Produkte bzw. Systeme zu verknüpfen. Durch diese Differenzierung und maßgeschneiderte Angebote können der Verbreitung von unspezifischer Massenware begegnet und die regionale Wirtschaft gestärkt werden.

Interreg-Projekt MC 4.0

Die Kooperation von Partnern aus Italien und Österreich bildet die Basis für KMU, die im Smart-Living Bereich tätig sind, und soll deren Innovationen auf dem Smart Living-Bereich zugänglich machen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Betriebe werden insbesondere durch digitale Werkzeuge bei der Optimierung bestehender Geschäftsprozesse unterstützt. Da KMU jedoch in der Regel nicht über das technische Know-how und die Managementressourcen verfügen, um entsprechende Lösungen im Smart Living-Sektor selbständig zu entwickeln, aber ein enormes Potenzial in ihnen schlummert, profitieren sie dahingehend von der Unterstützung. Mit im Boot sind die Universitäten Padua, Bozen und Klagenfurt, die gemeinsam mit den Industriepartnern Apindustria Vicenza, Roen est Spa, Fondazione Centro Produttivita Veneto und Selection Arts im Rahmen dieses EU-Projekts zusammenarbeiten. Das Energieforum Kärnten bildet die Brücke zwischen Kärntner KMU und den Forschungseinrichtungen. Es bietet Erstinformation und eine kostenlose Analyse hinsichtlich der Anwendbarkeit von Konfiguratoren im jeweiligen Unternehmen an.

Aktionsfelder

Für den notwendigen Blickwinkel einer ganzheitliche Gebäudesanierung entwickelt die Universität Bozen speziell für das Interreg-Projekt Mass Costumization 4.0 einen Konfigurator, der Dienstleistern im Baubereich, aber auch den Bauherren undbegleitenden Beratern dabei helfen soll, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und für Smart Home-Anwendungen wird von der Universität Klagenfurt ein Konfigurator entwickelt und gemeinsam mit interessierten KMU verbessert und zur Verfügung gestellt. Dieser Konfigurator soll die Lücke zwischen der am Markt angeboten Vielfalt an smarten Komponenten, lokalen Professionisten als Dienstleister und Berater und dem Endkunden schließen.

KMU aus dem Bereich Smart Living sind dazu eingeladen, an diesem Projekt teilzunehmen. Für jede Kärntner Region wird ein exklusiver Projektpartner aus der Praxis eingebunden. |

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