Freizeit

Der Alpinzone auf der Spur

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Ausgestattet mit Plänen, Listen und Verpflegung machten sich die Forscher auf, um alle Tier- und Pflanzenarten zu dokumentieren.

Unter dem Motto „Hoch hinaus – der Alpinzone auf der Spur“ erkundeten Forscher aus ganz Österreich für 24 Stunden die Flora und Fauna des Biosphärenparks Nockberge.

Am 21. Und 22. Juli fanden sich im Rahmen des alljährlichen GEO-Tags 50 Botaniker, Pilzforscher und Zoologen aus ganz Österreich zu der größten europäischen Feldforschungsaktion ein. Der Biosphärenpark Nockberge wurde bereits zum zweiten Mal zum Erkundungsgebiet für Experten, die von begeisterten Laien begleitet wurden und die Artenvielfalt rund um den Königstuhl erkundeten.

Mit dabei waren auch begeisterte und interessierte Laien, die die Chance nutzen und den Expertenteams über die Schulter schauten.

„Wir sind sehr stolz beim 2. Geo-Tag der Artenvielfalt mehr als 50 Teilnehmer begrüßen zu dürfen. Vor allem ist uns das gegenseitige Verständnis von Grundbesitzer und Forscher sehr wichtig, was auch von allen Beteiligten befürwortet und respektiert wurde“, so Dietmar Rossmann, Geschäftsführer der Biosphärenparkverwaltung Nockberge.

Im Fokus des Feldforschungstages standen vor allem die Lebensräume der Gipfelregion. Erforscht wurde das reichhaltige Vorkommen von Gefäßpflanzen, Moosen, Flechten, Pilzen, Lurchen, Spinnentieren und vor allem Insekten, die im Rahmen des Insektencamps der Österreichischen Entomologischen Gesellschaft unter die Lupe genommen wurden. Die Forscher zeigten sich sehr zufrieden mit ihren Funden. „Laut einer ersten Hochrechnung wurden innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters nahezu 1.000 Arten festgestellt, darunter auch seltene Arten wie die Nordfledermaus“, so Mandalena Topalović von der Biosphärenverwaltung Nockberge.

 

Fotocredit: E.C.O.

 

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