Depesche aus Ösien

DIE INTEGRATIONSFALLE ODER DER GRÖSSTE IRRTUM DER EUROPÄISCHEN GESCHICHTE!

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Fotorechte: In this image provided by Time Magazine, Wednesday, Dec. 9, 2015, German Chancellor Angela Merkel is featured as Time's Person of the Year. The magazine praises her leadership on everything from Syrian refugees to the Greek debt crisis. (Time Magazine via AP) KK
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Fotorechte: Peter Schöndorfer /KK

Depesche aus Ösien

Ösien ist ein phantastisches Land, geografisch allgegenwärtig, in seinem Selbstverständnis zwischen Brüssel, Bagdad und Bogota gelegen. Jede Ähnlichkeit dieser Depesche mit realen Ereignissen oder Personen wäre rein zufällig – und durchaus erwünscht. Aus Ösien berichtet unser Korrespondent Peter Schöndorfer.
DIE INTEGRATIONSFALLE ODER DER GRÖSSTE IRRTUM DER EUROPÄISCHEN GESCHICHTE!
„Am Anfang war so vü Begeisterung, die höchsten Flammen san scho glöscht. Der Kopf wird alt, die Phantasie bleibt jung; wie leicht man der Vernunft entwischt“, sang ein aufstrebender Ösi-Barde namens Rainhard Fendrich, mitten hinein in eine sorgenfreie Jugend der Achtziger voller Enthusiasmus, Zukunftsfreude und Zuversicht. Auch jetzt passt der Text wieder zu den Bildern von tausenden hilfsbereiten Menschen, die an Bahnhöfen und in provisorischen Unterkünften Mineralwasser und Nahrungsmittel an massenhaft nach Mitteleuropa strömende Flüchtlinge verteilten. Für die Stimme(n) der Vernunft war in der allgemeinen „Refugees Welcome“- Euphorie kein Platz: Allesamt rechtes Pack, wer nicht erkannte, dass es hier zu helfen galt um jeden Preis und ohne Wenn und Aber, und wenn schon bei genauem Hinsehen nicht aufgrund der Genfer Flüchtlingskonvention, dann jedenfalls wegen moralischer Alternativlosigkeit.
„Wir schaffen das!“, schmetterte die deutsche Kanzlerin Merkel den – politisch – angesichts der beängstigenden Zustände Ungläubigen im eigenen Land entgegen und wurde prompt vom Time Magazine zur „Person of the Year 2015“ geadelt; als erste Frau seit 29 Jahren, als vierte Frau jemals, als zweite Deutsche nach Willy Brandt 1970. So respektabel dieser Titel unter anderen Umständen wäre: In weiten Teilen der deutschen Bevölkerung ist sie heute eher Unperson.

Kreuzzüge. Kolonialismus. Holocaust. Selbst schuld. Sie sind gekommen, um zu bleiben, daran besteht bei den meisten heute in Ösien lebenden Asylwerbern kaum ein Zweifel. Und natürlich könnte das die von den Gutmeinenden und Wohlwollenden gerne herbeiphilosophierte Bereicherung sein für unser lendenlahmes Europa, das offenbar zu fett geworden ist, sich um den eigenen Arterhalt zu kümmern. Voraussetzung dafür ist

allerdings die Integration, laut Wikipedia also die „Aufnahme von Immigranten in das nationale Sozialgefüge.“ Dazu bedarf es jeder Menge an Anstrengungen: Sprach- und andere Ausbildungsprogramme plus sozialer Maß- nahmen auf der einen, Wissbegierde, Lernbereitschaft und Integrationswillen auf der anderen Seite. Der größte Irrtum der europäischen Geschichte wird es in der Nachbetrachtung einmal gewesen sein, geglaubt zu haben, die muslimischen Zuwanderer wären auf den alten Kontinent gekommen, um sich in das reiche, opulente, vielleicht über dem Zenit stehende Europa zu integrieren und uns ihre Kinder zu schenken.

Sie kamen, um die saturierten, schwachen, vor lauter Intellekt wehrlosen Europäer zu integrieren und sich unsere Kinder zu nehmen. Sie zeigen nicht das geringste Interesse für unsere historischen und technischen Errungenschaften von der Aufklärung bis zur Hochtechnologie; sie kennen keinen Respekt vor unserer Kultur oder unserer sozialen Entwicklung. Sie empfinden nicht die geringste Sympathie für unseren Lebensstil und haben keinerlei Leidenschaft für unsere hart erkämpfte Vorstellung von Freiheit. Das ist kein Vorurteil, kein Verdacht, sondern schlichte Empirie: Sehr viele von ihnen lassen ihre eigene, aus unserer Perspektive oft sozial, technologisch und kulturell rückständige Welt nicht etwa erleichtert zurück; nein, sie sind geradezu wütend erpicht darauf, ihre Form von Kultur von der Kleidung über die Küche bis zum Ehrenmord an weiblichen Familienangehörigen und zur Blutfehde mit Andersdenkenden in Mitteleuropa fortzusetzen.

Sie wollen bei uns leben, wie sie in ihrer alten Heimat gelebt haben, nur materiell besser. Und wenn man den Berichten über die öffentliche Unterstützung vielköpfiger Familien glauben darf, dann gelingt das vielen von ihnen ganz hervorragend. Die Begeisterung ist verflogen, an ihre Stelle ist das schuldbeladene Schweigen der Willkommensgarden getreten – und das leise Schluchzen der Angehörigen jener, die für diese unfassbare politische Naivität und staatliche Schlamperei mit dem Leben, der Gesundheit oder auch nur der Unbeschwertheit bezahlen.

 

1 KOMMENTAR

  1. „Sie kommen um uns unsere Kinder zu nehmen. “
    Fremdenfeindlichkeit und Hass ist die Grundlage Ihres Artikels.
    Sie tun mir leid.

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