Wirtschaft

Digitalisierung geht uns alle an: Junge Wirtschaft Kärnten startet Petition

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Die Digitalisierung und damit auch Breitband ist ein Teil unserer Gegenwart. Modernes Wirtschaften gelingt nur mit schnellem und flächendeckendem Internet – mit der „Mission Breitband“ plädiert die Junge Wirtschaft Kärnten bereits seit Monaten für den Breitbandausbau in Kärnten. Mit einer neuen Petition wird der Stein jetzt endlich auch in der Politik ins Rollen gebracht.

Wie früher der Straßenbau, die Elektrifizierung oder das Telefon ist heute das schnelle Internet via Glasfaserkabel ein infrastrukturelles Grundbedürfnis der heimischen Unternehmer. Österreich hinkt im internationalen Vergleich in Bezug auf die Breitbandversorgung immer noch hinterher, zwei Drittel aller KMU haben immer noch keinen Zugang zu schnellem Internet – in Oberkärnten sind es fast 50 Prozent. „Vielerorts fehlt es an einer stabilen und schnellen Internetverbindung“, weiß Marc Gfrerer, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Kärnten.

Es wird Zeit, dass die Politik auch den Bedarf erkennt und das Thema gleich ernst nimmt wie die Straßen- und Kanalinfrastruktur. Aus diesem Grund hat die Junge Wirtschaft in einer ultraschnellen „Harakiri“-Aktion Petitionen aus allen Kärntner Bezirken gesammelt – damit mehr Budget für den Breitbandausbau eingeplant wird. Die Petitionen wurden heute von Marc Gfrerer und Spartenobmann Martin Zandonella an den 1. Landtagspräsidenten Reinhard Rohr und die Abgeordneten des Kärntner Landtags als symbolischen Akt der Wichtigkeit für die Zukunft unseres Landes überreicht. Im Namen aller Jungunternehmer und Unternehmer Kärntens, soll dafür Sorge getragen werden, dass mehr Geld für den Breitbandausbau eingeplant wird. Konkret wird die Aufstockung des Breitbandbudgets auf 15 Millionen Euro gefordert.

„Österreich muss mit seinem Technologiestandard am Puls der Zeit bleiben. Ich sehe die Breitbandversorgung als Rückgrat für Entwicklung und Wachstum“, so Gfrerer. Deshalb fordert die Junge Wirtschaft Kärnten die Erhöhung des Budgetansatzes für den Glasfaser-Breitband-Ausbau auf 15 Millionen Euro – nur so kann der Wirtschaftsstandort Kärnten gesichert, die Landflucht reduziert und die unternehmerische Zukunft gesichert werden.

 

Fotocredit: WKK/Eggenberger

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