Wirtschaft

EXPO als Chance

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Der Vorstand der OeKB Helmut Bernkopf und der WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz.

WKÖ und OeKB sehen die diesjährige EXPO im kasachischen Astana als Einstiegsmöglichkeit in den zentralasiatischen Markt. Vor dem Hintergrund der sich ändernden globalen ökonomischen Struktur ist Österreich gefordert, die Wachstumsmärkte der Zukunft verstärkt in den Fokus zu nehmen und die Ausfuhren in Regionen außerhalb Europas zu forcieren.

Das österreichische Engagement bei der EXPO soll zur Intensivierung der bestehenden Wirtschaftsbeziehungen mit dem wichtigsten Handelspartner der Region dienen. Durch die starke österreichische Präsenz soll auch die Zahl der heimischen Exporte erhöht werden. Serviceleistungen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Österreichischen Kontrollbank AG (OeKB) sollen den Unternehmern dabei helfen, eine Brücke in neue Märkte zu schlagen.

„Kasachstan ist unangefochten Österreichs drittgrößter Exportmarkt in der GUS hinter Russland und der Ukraine. Insgesamt haben bereits knapp 50 österreichische Unternehmen Niederlassungen im Land, welche sie zum Teil auch zur Bearbeitung der gesamten zentralasiatischen Region nutzen. Es war folglich eine bewusste und zukunftsweisende Entscheidung, bei der EXPO in Kasachstan dabei zu sein“, so WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz über Österreichs Präsenz bei der diesjährigen EXPO.

Der OeKB-Vorstand Helmut Bernkopf sieht in Zentralasien einen Markt mit viel Wachstumspotenzial. Eine intensive wirtschaftliche Kooperation des privaten und öffentlichen Sektors mit Staaten, wie Kasachstan, Usbekistan sowie Turkmenistan und österreichischen Unternehmen ist für den OekB-Vorstand daher absolut erstrebenswert.  „Österreichisches Know-how, beispielsweise im Energie- und Infrastrukturbereich, kann in dieser Region wichtige wirtschaftliche Impulse setzen. Damit lässt sich eine Win-win-Situation für beide Seiten herstellen“, erläutert Bernkopf, der den gesamten Export Services Bereich der Spezialbank verantwortet.

In Kasachstan besteht vor allem im wichtigen Bereich der Future Energy Technologies ein enormer Entwicklungs- und Investitionsbedarf. Aber auch die Modernisierung der traditionellen Stärken des Landes – Petrochemie, Bergbau, Maschinenbau – bietet interessante Geschäftsmöglichkeiten.  Im Rahmen der EXPO in Astana zum Thema „Future Energy“ stellen österreichische Unternehmen ihre Kompetenz und globale Pionierleistung in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz einem internationalen Publikum vor. Gleichsam bietet die Veranstaltung Neueinsteigern eine gute Möglichkeit, Kasachstan und den zentralasiatischen Markt kennenzulernen. Die österreichische Beteiligung wird mit einem Gesamtbudget von 4,8 Millionen Euro realisiert, das vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie von der Wirtschaftskammer Österreich getragen wird. Insgesamt werden 115 Länder und 22 internationale Organisationen an der Weltausstellung in der Hauptstadt Kasachstans von 10. Juni bis 10. September 2017 teilnehmen.

 

Fotocredit: OeKB/Christina Häusler

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