F&E-Treffen Kärnten-Südtirol im NOI Techpark Bozen

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KWF zu Besuch bei NOI in Bozen

Die Zusammenarbeit der ansässigen F&E*-Einrichtungen zu vertiefen, war das erklärte Ziel des vom KWF Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds gemeinsam mit der Autonomen Provinz Bozen und dem Enterprise Europe Network** organisierten Treffens – es war das erste dieser Art.

Der KWF war am 8. Mai 2018 mit einer 30-köpfigen Delegation nach Bozen gereist, um das Spektrum seiner Forschungs- und Innovationsleistungen zu präsentieren und parallel Südtiroler F&E-Einrichtungen sowie die Südtiroler Technologie- und Innovationspolitik kennenzulernen.

Kärntens Vertreter waren neben dem KWF die Alpen-Adria Universität Klagenfurt, die Fachhochschule Kärnten, die COMET-Zentren CTR AG und die Kompetenzzentrum Holz GmbH, die Joanneum Research ForschungsgmbH, der Lakeside Science&Technology Park, der Silicon Alps Cluster, die HTL Wolfsberg, das Business Frauen Center, die Wirtschaftskammer Kärnten und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter des Büros von LHStv. und Technologiereferentin Gaby Schaunig. Gemeinsame inhaltliche Anknüpfungspunkte, die im Rahmen eines Networkings besprochen wurden, finden sich im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Automation & Digitalisierung, Holz, Inkubator & Start-ups, Ambient Assisted Living und den Green Technologies.

Ein weiterer Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung des im Herbst 2017 eröffneten NOI Nature of Innovation Techparks in Bozen. Südtirols neuer Technologiepark bündelt die Innovationskraft des Landes und konzentriert die Forschungseinrichtungen an einem Ort. Durch die Ansiedelung von forschungsaffinen Unternehmen soll der Park zum Motor für Südtirols wirtschaftliche Entwicklung werden.

„Kärnten und Südtirol haben in den letzten Jahren im Bereich F&E und Technologie aufgeholt und eine ähnliche strukturelle Ausgangssituation. Eine Zusammenarbeit, insbesondere im Rahmen des grenzübergreifenden EU-Programms INTERREG Va, hat daher Sinn“, so KWF Vorstand Erhard Juritsch. „Der bevorstehende Projektaufruf im Herbst bietet Gelegenheit dazu, weitere EU Mittel für Kärnten in kooperativen Projekten zu lukrieren“, so Juritsch weiter.

„Mit einer Forschungsquote von 3,15 Prozent spielt Kärnten bereits heute in der europäischen Top Liga mit. Durch ein klares landespolitisches Bekenntnis zur F&E-Ausrichtung sowie der Unterstützung von innovativen Betrieben und Start-up-Unternehmen werden wir diese Quote noch deutlich steigern. Länderübergreifende Kooperationen und Synergien am Beispiel des INTERREG-Va-Programms fördern diese Entwicklung zusätzlich und führen zu einer erhöhten internationalen Sichtbarkeit unseres Landes. Das stärkt nicht nur den Wirtschaftsstandort Kärnten nachhaltig, sondern bereitet auch den Boden für den Zuzug hoch qualifizierter Fachkräfte”, erläutert Technologiereferentin LHStv. Gaby Schaunig.

*F&E = Forschung & Entwicklung

** www.enterpriseeuropenetwork.at

Foto: © KWF | Johannes Puch

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