Gesprächsgruppe für Hinterbliebene nach dem Tod suchterkrankter Menschen

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Angehörige bleiben an der Seite eines suchterkrankten Menschen. Ungefragt, aus Liebe, jahrelang. Es ist eine Zeit des Hoffens und des Bangens, eine Zeit der Resignation und des Aufbäumens.

Entscheidungen müssen für das Wohl der erkrankten Person getroffen werden, auch wenn diese mit einer Einweisung ins Krankenhaus, oder dem eigenen Rückzug endet.

Es ist keine leichte Zeit für Angehörige und Freunde. Eine Co-Abhängigkeit kann entstehen, Schuld- und Schamgefühle können auftreten, sowie ein Gefühl der Isolation. Angehörige stehen nach dem Tod ihres geliebten Menschen oft mit ihren Eindrücken und Emotionen alleine da.

Das Referat für Trauerpastoral / Plattform „Verwaiste Eltern“ bietet seit 17. Jänner 2019 einmal im Monat eine Trauergruppe für Hinterbliebene nach dem Tod suchterkrankter Menschen an. Hier kann man in einem geschützten Rahmen mit Gleichbetroffenen ins Gespräch kommen, darf erzählen, zuhören und sich verstanden fühlen.

Die Gruppe wird von Mag. Isabella Grote, Klinische undGesundheitspsychologin und Mag. Christiane Eberwein, Psychologin und Psychotherapeutin, kompetent begleitet und unterstützt.

Das Angebot wird von der Drogenkoordinationsstelle des Landes Kärnten und der Kärntner Ärztekammer mitgetragen.

Info-Kasten

Gesprächsgruppe für Hinterbliebene nach dem Tod suchtkranker Menschen
Ort: Mariannengasse 4, Klagenfurt
Anmeldung: bis eine Woche vor dem jeweiligen Termin unter 0676 8772 2132
oder astrid.panger@kath-kirche-kaernten.at

Termine: 07. Feber, 07. März, 11. April, 09. Mai, 06. Juni und 11. Juni 2019

Die Teilnahme ist kostenlos und jederzeit möglich.#

Fotos: © Referat für Trauerpastoral

 

 

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