Freizeit

„Gletscher.Leben“ – Am Anfang war das Eis

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Interaktive Stationen machen das Phänomen Gletscher zu einem bleibenden Erlebnis.

Nichts ist für die Ewigkeit, auch nicht das ewige Eis: Die Großglockner Hochalpenstraße bietet mit der Ausstellung „Gletscher.Leben“ einen spannenden Einblick in den Lebensraum Gletscher. Im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe in 2369 Meter zeigt sich einmal mehr: der Gletscher lebt.

Ein Wechselspiel zwischen fruchtbarem Boden und eisigen Massen – eine unerfüllte Liebesgeschichte, die nicht sein darf: Die Pasterze und der sensationelle Fund des „Gletscherbaums“ – eine Jahrtausende alte Zirbe, die unter dem Gletschereis verborgen war –  sind das Symbol für zwei Liebende, die nicht zusammen sein können. Vor 6000 Jahren herrschten Bedingungen, die das Keimen einer Zirbe und ihr Heranwachsen ermöglichten, sie konnte geborgen und wissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen werden.

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG bietet, in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Alpenverein und dem Kärntner Nationalparkfonds, seinen Besuchern ein außergewöhnliches Erleben der Gletscherwelt – mit interaktiven Stationen, Videoelementen und einem abschließenden Erinnerungsfoto mit Zirbenrinde.

Das Phänomen Gletscher, seine Einwirkung auf die Natur und was er für uns Menschen bedeutet, ist ein faszinierendes Erlebnis für alle Altersgruppen. Ungefähr zehn Prozent der Nationalpark-Fläche sind heute noch vergletschert – die Eisriesen leben.

Ein spannendes Natur-Erlebnis.

 

„Gletscher.Leben“ – Täglich von 10 bis 17 Uhr – Eintritt ist frei

©Neumayr/MMV

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