Wirtschaft

Großglockner Hochalpenstraße baut E-Mobilitätsnetz aus

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Eröffnung einer TESLA Stromtankstelle auf der Kaiser Franz Josef Höhe am Großglockner. v.l.n.r.: Sepp Forcher, Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG), Daniel Hammerl (Direktor Tesla Österreich), und Peter Rupitsch (Direktor Nationalpark Hohe Tauern Kärnten)

Die Großglockner Hochalpenstraße eröffnet zusätzliche E-Tankstellen und erweitert somit das E-Mobilitätsnetz auf 15 E-Ladestationen. Damit bietet der Großglockner durchgängige E-Ladesicherheit.

Mit fünf E-Ladestationen auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe hat die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) das E-Mobilitätsnetz nun massiv ausgebaut. Alle 15 Ladestationen befinden sich entlang der bekanntesten Panoramastraße Europas, die sich über Salzburg und Kärnten auf 48 km erstreckt.

15 E-Ladestationen

Das Thema E-Mobilität war noch nie aktueller. Bereits 2012 errichtete die GROHAG die ersten E-Ladestationen und investiert diesen Sommer erneut in das E-Mobilitätsnetz. „Die drei neuen E-Ladesäulen befinden sich auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, zwei davon sind sogenannte Tesla Destination Charger für E-Fahrzeuge“,  erläutert Johannes Hörl, Vorstand der GROHAG. Insgesamt befinden sich nun entlang der Straße fünf E-Ladestationen auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und zehn weitere – teils solarbetriebene – E-Ladestationen am Hochtor, am Haus Alpine Naturschau und am jeweiligen Beginn der Großglocknerstraße in den Talorten Heiligenblut, Fusch und Bruck an der Großglocknerstraße.

Die Ladestationen verfügen über eine Anschlussleistung von jeweils 22 kW und stehen Besuchern auf der Großglockner Hochalpenstraße kostenlos zur Verfügung. Adapter für E-Motorräder und ausgewiesene Parkplätze zum Beladen der Fahrzeuge ergänzen das Angebot für diese zu den Hohen Tauern, dem größten Nationalpark Mitteleuropas, passende emissionsfreie Fortbewegungsart.

Verantwortung gegenüber der Umwelt

Eine echte Besonderheit und einzigartig in Europa sind die Sondertarife für E-Mobilisten auf der Großglockner Hochalpenstraße. Die Zahlen der Nutzer haben sich im Lauf der Jahre vervielfacht. „Die Großglockner Hochalpenstraße war vor einem Dreivierteljahrhundert Gradmesser für die Leistungsfähigkeit von Verbrennungsmotoren und ist bis heute ultimative Forschungs- und Teststrecke für eine Vielzahl an internationalen Fahrzeugmarken. Heute ist die Großglockner Hochalpenstraße auch der Gradmesser für die Leistungsfähigkeit der E-Mobilität – das ist erfreulich, denn schließlich wollen wir, positioniert inmitten des Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet der Alpen, der sensiblen Umweltsituation Rechnung tragen und uns so verantwortungsvoll wie möglich verhalten“, so Hörl.

 

Fotocredit: grossglockner.at

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