Karriere

Hermagor bietet neues Bildungsangebot für die Fachschule der Zukunft

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AP Rudolf Altersberger, HLW-Lehrer Ing. Markus Wettl, Fachvorständin Wilma Szöke, HLW-Direktor Mag. Christian Warmuth, Bgm. Siegfried Ronacher, Tischlermeister Rainer Holz, Obmann Verein „ZHIG“ Franz Wiedenig, FBS-Direktor Josef Stocker, WK-Obmann Komm.Rat Hannes Kandolf und LSI Ing. Herbert Torta (v.li.)

Ein zusätzliches Bildungsangebot und damit eine weitere Wahlmöglichkeit für Schülerinnen und Schüler soll ab Herbst 2017 in der Region Hermagor angeboten werden. Neben den Schwerpunkten in der 1- und 5-jährigen ist es gelungen, ein weiteres interessantes Bildungsangebot in der 3-jährigen Fachschule zu installieren: Ab dem kommenden Schuljahr erfahren Jugendliche in diesem Schultyp eine neue intensive Berufsorientierung und –ausbildung. Einen Halbtag pro Woche können sich Mädchen und Burschen entweder im kreativ-sozialen oder im technisch-handwerklichen Bereich erproben. Zusätzlich zur touristisch-gastronomischen Ausrichtung können künftige SchülerInnen eine der neuen Vertiefungen wählen:

Der technisch handwerkliche Zweig wird mit der Fachberufsschule 2 in Villach und dem Verein„Zukunft-Industrie- und Handwerk Gailtal“ gestaltet. 12 Wochen Praxiserfahrung in Betrieben und Unterrichtseinheiten in den Werkstätten der Berufsschule mit dem Knowhow der Berufsschullehrer sollten eine Anrechnung auf die Lehrzeit ermöglichen.

Der kreativ-soziale Zweig wird die Schülerinnen und Schüler für viele Dienstleistungs- und Gesundheitsberufe vorbilden. 12 Wochen Praxiserfahrungen sollen ihnen Einblicke in das gewünschte Arbeitsfeld geben und die Sicherheit bei der späteren Berufswahl erhöhen.

Die Zusammenarbeit mit heimischen Betrieben in den Praxiswochen und die aktive Mitarbeit von Betriebsinhabern in der Ausbildung an der Schule erhöht die Sicherheit bei der Wahl des richtigen Arbeitsfeldes. Bei entsprechender Leistung in den Praxisphasen ergibt sich eine größere Chance auf einen Arbeitsplatz in der Region. Der zukünftige Mitarbeiter kennt die Anforderungen der Firma und der Betriebsinhaber kennt den zukünftigen Mitarbeiter und kann ihn entsprechend einschätzen.

Die Tatsache, dass die SchülerInnen nach Abschluss der 3-jährigen Fachschule eine entsprechende Reife erlangt haben, entspricht dem Wunsch der Betriebe und erhöht die Chance mit dem passenden Arbeitsplatz eine Karriere zu starten. Für dem Amtsführenden Präsidenten Rudolf Altersberger birgt das neue Bildungsangebot ein großes Potenzial für die Zukunft, weil sich Partner finden, die in ihrem möglichen Handlungsrahmen dazu beitragen wollen, dass es der Region gut geht. „Die HLW Hermagor nutzt die Synergien mit der Fachberufsschule 2 in Villach über Distanzen hinweg. Somit sind beide strahlende Gewinner, vorallem aber die Region. Nach Abschluss der 3-jährigen Fachschule wechseln die meisten in einen Beruf und da wäre es sinnvoll, die Zeit davor für eine gute berufliche Praxis und theoretische Ausbildung zu nützen, um die Nahtstellen zu schließen, wo immer wieder Talente und Interessen verloren gehen,“ so Altersberger.

Fotocredit: LSR

 

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