Wirtschaft

In 72 Stunden zum fertigen Unternehmen

0
739
Der „Kongress der Weltmarktführer“ hat sich in den letzten Jahren zum Fixpunkt im Kalender der führenden Unternehmer des Landes entwickelt.

Im Rahmen des vierten „Kongress der Weltmarktführer“ findet im Apothekertrakt Schönbrunn vom 27. bis 30. November 2017 der erste Vienna Start Up Moonshot statt. In nur 72 Stunden soll aus einer Start Up Idee ein fixfertiges Unternehmen ausgearbeitet werden.

Ein fertiges Unternehmen schaffen in nur 72 Stunden – das wollen die Initiatoren des ersten Vienna Start Up Moonshot möglich machen. Der Verein Innovation 4.X und der Österreichische Wirtschaftsverlag stehen hinter ihrer Idee und sind jetzt schon Feuer und Flamme. „Es geht, weil wir die besten Köpfe des Landes zusammenbringen und eine gemeinsame Mission formulieren, ähnlich wie einst John F. Kennedy, als er den ersten Startschuss zu den Mondexpeditionen gab“, zeigt sich Gerhard Hofer, Vorstand des Vereins Innovation 4.X euphorisch. Das neue Unternehmen muss von Beginn an nachhaltig agieren und einen konstruktiven Beitrag zu globalen Herausforderungen im Bereich Energie, Mobilität, Industrie oder Life Science leisten.

Der Ideengeber oder „Econaut“, wie ihn die Moonshot-Macher getauft haben, wird in einem mehrstufigen Juryverfahren ausgewählt. Berücksichtigt werden alle Einreichungen, die ab Ende Juni auf der Website www.startupmoonshot.com hochgeladen werden. Welcher Ideengeber ausgewählt wird, hängt von unterschiedlichen Kriterien ab. Zwei Faktoren stechen besonders hervor: zum einen muss sich die Idee mit einer der großen Herausforderungen der Menschheit befassen und zum anderen muss sie über das Potenzial verfügen, am Weltmarkt erfolgreich zu sein. „Diesen Anspruch erheben wir auch deshalb, weil der Kongress der Weltmarktführer, in dessen Rahmen der Start Up Moonshot stattfindet, Top Manager der ersten Liga versammelt. In diesem Umfeld wird Wirtschaft und Unternehmertum prinzipiell global gedacht“, so Nefize Can, die Leiterin des „Kongress der Weltmarktführer“ beim Österreichischen Wirtschaftsverlag.

Die bis zu 100 Experten sollen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft kommen und Lust auf ein interessantes und spannendes Projekt haben. 72 Stunden und somit bis zu 5.000 Arbeitsstunden, im Gegenwert von mehr als einer Million Euro, werden in das Projekt gesteckt. „Wir brauchen echte Macher, die alles geben und wenig Schlaf brauchen. Als Lohn winkt der ultimative Leistungsbeweis in einem Aufsehen erregenden Projekt“, so Hofer, der sich über weitere Anfragen freut.

Sind die 72 Stunden am 30. November um Punkt 13 Uhr abgelaufen, muss dem Plenum des „Kongress der Weltmarktführer“ ein fixfertiges Unternehmen präsentiert werden. Viele Top-Unternehmen besuchen den „Kongress der Weltmarktführer“, um sich über die neuesten Trends und Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung zu informieren. So wäre es durchaus möglich innerhalb dieser 72 Stunden auch schon den ersten Kunden zu gewinnen, ist der Kongress doch Fixtermin für die führenden Unternehmer des Landes.

 

Fotocredit: Krisztian Juhasz / Österr. Wirtschaftsverlag

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here