Infineon Graz: Seit 20 Jahren weltweit gefragt

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v.l.n.r.: Gratulationen zum 20 Jahr-Jubiläum des Infineon-Standortes in Graz: der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl, Stefan Rohringer, Leiter Entwicklungszentrum Infineon Graz, Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka, Infineon-Konzernvorstandsvorsitzender Reinhard Ploss und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Das Infineon Entwicklungszentrum in Graz treibt seit seiner Gründung im Jahr 1998 den weltweiten Einsatz von Mikroelektroniklösungen in den Bereichen Sicherheit und Mobilität sowie zunehmend im „Internet der Dinge“ voran. Infineon begrüßte heute am Grazer Standort Metahof Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um das Jubiläum zu feiern.

Infineon-Konzernvorstandsvorsitzender Reinhard Ploss sagte bei der Festveranstaltung:„Wir haben uns vor 20 Jahren für den Standort Graz entschieden, weil wir hier das Know-
how vieler exzellenter Köpfe aus Forschung und Industrie bündeln können. Dieses findet sich heute etwa in komfortablen, kontaktlosen Bezahlkarten, Sicherheitschips für
Computer oder auch Fahrzeugkomponenten im Antrieb.“ Er sieht Graz als globales
Kompetenzzentrum im Infineon-Konzern für Kontaktlostechnologien auch für die Zukunft
gerüstet: „Die digitale Transformation bietet Infineon vielfältige Wachstumsmöglichkeiten.
Die Innovationskraft, die Begeisterung und das Engagement unseres Teams in Graz
werden uns helfen, diese Chancen zu nutzen. Leistungsfähige Sensortechnologien und
zuverlässige Sicherheitslösungen sind zentrale Bausteine der Digitalisierung. Infineon ist
so die entscheidende Verbindung zwischen realer und digitaler Welt.“ Die mittlerweile
rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Infineon Standort Graz arbeiten intensiv an
Technologien für morgen: autonomes Fahren, Augmented Reality oder
Verschlüsselungstechnologien, die künftigen Quantencomputern standhalten.

Internationale Sichtbarkeit

Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka betonte die „über 70
Forschungskooperationen auf nationaler und internationaler Ebene. Mit diesen haben wir
das strategische Ziel, mit den besten Partnern die technologischen Zukunftsthemen in
Europa aktiv zu gestalten und zur Marktreife zu bringen. Und gerade in der Steiermark ist
über die Jahre eine ganz besonders erfolgreiche Kultur der Kooperation entstanden.“
Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl hob in diesem Zusammenhang den Beitrag
von Infineon Graz im Silicon Alps Cluster sowie bei Silicon Austria hervor: „Infineon trägt
mit seinen Forschungsaktivitäten in Graz wesentlich dazu bei, dass die Steiermark das
Forschungsland Nummer eins in Österreich und eine der innovativsten Regionen Europas
ist. Darüber hinaus ist das Unternehmen als Gesellschafter des Silicon Alps Cluster
führend bei der Weiterentwicklung des Stärkefeldes Mikroelektronik im Süden
Österreichs.“

Wachstum und Investitionen

Aufgrund der nachhaltigen Entwicklung des Infineon-Standortes in Graz und des
prognostizierten Wachstums in den nächsten Jahren investiert Infineon massiv in Forschung und Entwicklung (F&E). Stefan Rohringer, seit 19 Jahren Leiter des Infineon Entwicklungszentrums: „Aufgrund der positiven Marktentwicklungen entstehen bei Infineon in Graz in den nächsten zwei Jahren 290 neue Arbeitsplätze.“ Bürgermeister Siegfried Nagl begrüßte den Ausbau und setzt auf Graz als weltoffene Stadt für Unternehmen und hochqualifizierte Fachkräfte aus dem In- und Ausland: „Politik hat nur Handlungsspielräume, wenn erfolgreiche Unternehmen für Arbeitsplätze und durch ihr Steueraufkommen für Wohlstand sorgen. Bildung, Wissenschaft und Kultur sind die Eckpfeiler, auf denen Graz ruht. Sie sind auch Grundlage für Unternehmen wie Infineon, um erfolgreich zu sein und Technologie aus der Steiermark an die Weltspitze zu bringen.“

Die Investitionen in Graz sind ein wichtiger Teil der Wachstumsstrategie von Infineon in
Österreich. Bis 2020 werden an den Standorten Villach, Graz und Linz insgesamt 860
zusätzliche F&E-Arbeitsplätze geschaffen. Zudem gab Infineon im vergangenen Mai die
Investition von 1,6 Milliarden Euro in eine neue Chipfabrik in Villach bekannt.

Technologien, die im Entwicklungszentrum Graz entwickelt wurden, finden sich
weltweit beispielsweise in:

  • NFC-Bankomatkarten
  • Bezahl- und Kreditkarten
  • Elektronischen Reisepässen
  • Sicherheitsbausteinen für PCs und Tablets
  • Sozialversicherungskarte e-card
  • 3D-Bildsensorchip für Augmented Reality
  • Reifendrucksensoren
  • Steuerung von Automatikgetrieben

Über Infineon Austria

Die Infineon Technologies Austria AG ist ein Konzernunternehmen der Infineon Technologies AG, einem weltweit führenden Anbieter von Halbleiterlösungen, die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen. Mikroelektronik von Infineon senkt den Energieverbrauch von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten und Industrieanlagen. Sie trägt wesentlich zu Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Fahrzeugen bei und ermöglicht sichere Transaktionen in einer vernetzten Welt. Infineon Austria bündelt als einziger Standort neben Deutschland die Kompetenzen für Forschung & Entwicklung, Fertigung sowie globale Geschäftsverantwortung. Der Hauptsitz befindet sich in Villach, weitere Niederlassungen in Graz, Klagenfurt, Linz und Wien. Mit 3.785 Beschäftigten (davon über 1.547 in Forschung und Entwicklung) aus rund 60 Nationen erzielte das
Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 (Stichtag 30. September) einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Mit einem Forschungsaufwand von 428 Millionen Euro zählt Infineon Austria zu den forschungsstärksten Unternehmen Österreichs.

Weitere Informationen finden Sie unter www.infineon.com/austria

Fotos: © Infineon Austria

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