Wirtschaft

Infineon stärkt den Standort Kärnten massiv

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LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Neue Jobs und Millioneninvestitionen bei Infineon in Villach zeugen von hohem Vertrauen in den Standort – Kärnten bei Forschung im europäischen Spitzenfeld.

Zahlreiche gute Nachrichten gibt es dieser Tage für Kärnten: Zuerst die steigende Beschäftigung, dann das stärkste Wirtschaftswachstum aller Länder, die ausgesprochen positive Stimmung bei Sozialpartnern und Unternehmern und nunmehr setzt mit Infineon einer der Kärntner Leitbetriebe ein starkes Zeichen für den Standort: 350 neue Jobs in Forschung und Entwicklung wird Infineon in Villach schaffen, 40 Millionen Euro werden in ein neues Gebäude investiert. „Es ist ein mehr als deutliches Zeichen für das große Vertrauen, das der Münchner Halbleiterkonzern in seine Österreich-Tochter Infineon Austria und den Standort Villach setzt, und für die hohe Kompetenz, die dort in den vergangene Jahren aufgebaut wurde“, kommentieren Landeshauptmann Peter Kaiser und Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Dienstag, diese positiven Nachrichten.

Kärnten sei damit weiter in der richtigen Richtung unterwegs: „Nachdem wir die Heta-Krise bewältigt haben, geht es mit vielen kleinen Schritten und Maßnahmen auch seitens der Politik erfolgreich in die Zukunft. Wir sind erst am Anfang dieses Wegs und werden ihn konsequent weiter fortsetzen“, unterstreicht Kaiser. Das Forschungsland Kärnten erhält mit der neuerlichen Infineon-Investition abermals einen enormen Rückenwind. Mit einer Forschungsquote von 3,15 Prozent spielt Kärnten bereits heute in der europäischen Top-Liga mit und nimmt unter insgesamt 276 EU-Regionen den ausgezeichneten 15. Platz ein. „Unsere Leitbetriebe wie Infineon, aber auch viele kleine und mittelständige Unternehmen, sind wichtige Innovationstreiber im Land“, sagen Kaiser und Schaunig.

Einen Quantensprung im Bereich der Forschungsausrichtung Kärntens stellt die Teilnahme am österreichweiten Forschungsverbund Silicon Austria dar, mit dem das südlichste Bundesland endgültig zum europäischen Hotspot der Mikroelektronik wird. „Es ist uns gelungen, im Rahmen von Silicon Austria den Entwicklungsschwerpunkt Leistungselektronik nach Kärnten zu holen“, erklärt Schaunig. Dies passe punktgenau zur Forschungs- und Entwicklungsausrichtung der Leitbetriebe in der Region. „Mit Silicon Austria werden wir die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Kärnten massiv stärken und auch noch weitere Unternehmen aus dem Bereich der Mikroelektronik anlocken“, ist Kaiser überzeugt. Erleichtert werde dies auch dank der Erhöhung der Forschungsprämie durch die Bundesregierung. „350 neue Forscherjobs bei Infineon, 150 neue Forscherjobs durch Silicon Austria – das sind wirklich gute Nachrichten für Kärnten“, betonen Kaiser und Schaunig, und weiter: „Das schafft Zukunftsperspektive für alle Kärntnerinnen und Kärntner.“

 

Fotocredit: Infineon

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