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Großglockner Hochalpenstraße setzt auf mehr Sicherheit

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v.l.n.r.: Franz Ramsauer (Gruppeninspektor und Fahrtechniktrainer Polizei Salzburg), Ing. Thomas Noel (Prokurist und Technischer Direktor Großglockner Hochalpenstraßen AG) und Stefan Schwaiger (Sicherheitsvertrauensperson Großglockner Hochalpenstraßen AG)

900.000 Menschen aus aller Welt besuchen jährlich von Ende April bis Anfang November die Großglockner Hochalpenstraße. Die Anzahl der Verkehrsunfälle auf der hochalpinen Passstraße ist gering. Damit dies so bleibt, hat die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) im Frühjahr 2017 mit den Verkehrsabteilungen der Polizei Salzburg und Kärnten ein umfangreiches Sicherheits- und Maßnahmenpaket erarbeitet.

Auf einer sehr weitläufigen Bergstraße wie der Großglockner Hochalpenstraße gibt es Gefahrenquellen, die auf Talstraßen kaum eine Rolle spielen: So etwa rasch wechselhafte Witterung, geringere Ausweichmöglichkeiten, Steine die sich aus den Hängen lösen, Schmelzwasser und Eisbildung auch im Sommer, sich stark ändernde Licht- und Schattenverhältnisse oder Weidevieh- und Wildwechsel. Dazu kommt, dass nicht alle Besucher über ausreichende Routine im Befahren von hochalpinen Straßen verfügen. Aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit und unübersichtlicher Überholmanöver können oft Unfälle passieren. Durch das umfangreiche Sicherheits- und Maßnahmenpaket, dessen Implementierung jetzt abgeschlossen wurde, sollen diese Unfälle verhindert werden. „Wir möchten unsere Gäste besonders auf diese Gefahren aufmerksam machen. Es geht uns um Unfallprävention, denn jeder Unfall ist einer zu viel!“, erklärt Dr. Johannes Hörl, Vorstand der GROHAG.

Das Maßnahmenpaket im Detail

„Alle Maßnahmen, wie der Einsatz von mobilen Geschwindigkeitsmessanlagen, Polizistenattrappen, Radarkästen, der mediale Einsatz von Sicherheitstipps im Internet und TV, zusätzliche Hinweistafeln und die Abstimmung für eine verstärkte Präsenz der Polizei auf der Großglockner Hochalpenstraße, wurden erfolgreich umgesetzt.“, so der technische Leiter und Prokurist Ing. Thomas Noel (GROHAG). Im Bereich der Kassenstellen weisen auch Leuchtkästen mit dem offiziellen Polizeiplakat „Unser Auftrag: Ihre Sicherheit“ auf die Kooperation mit den Verkehrsabteilungen der Polizei hin. „Grundsätzlich wird die Polizeipräsenz auf der Großglockner Hochalpenstraße spürbar verstärkt.“ so Oberst Friedrich Schmidhuber, Landesverkehrsabteilung Polizei Salzburg.

Mehr Motorradsicherheit

Die Großglockner Hochalpenstraße ist auch Versuchs- und Teststrecke für mehr Motorradsicherheit. In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit wurden in sechs Kurven neuartige Bodenmarkierungen in Ellipsenform vorgenommen. Sie werden mehr Aufmerksamkeit bei den Lenkern bewirken und damit für eine höhere Sicherheit sorgen.

 

Fotocredit: grossglockner.at

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