Aktiv sein

Motivator für Körper und Geist

0
905
DDr. Wagner
DDr. Wagner

Aktiv sein wollen viele, doch tatsächlich aktiv werden ist die eigentliche Kunst. Wir leben in einer Gesellschaft, in der das jährliche Pickerl für das Auto selbstverständlich ist, aber die regelmäßige Überprüfung des eigenen Körpers nicht in Mode kommen will. DDr. Stephan Wagner, Vorreiter in Gesundheit & Pflege, will bewusstmachen, dass unser Körper das größte Kapital ist. Wir haben den Ausnahmeunternehmer zum Interview gebeten.

Sie betreiben Kliniken und Pflegeheime in fünf Bundesländern. Wo liegen Ihre Stärken?
Unsere Behandlungsschwerpunkte sind die Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen, Erkrankungen der Lunge und der Atemwege sowie der Haut. Wir wollen den Menschen klarmachen, dass sie Zeit in sich investieren: Um ihr Asthma in einem alten Silberheilstollen aus dem 15. Jahrhundert zu lindern oder nach dem Besuch unserer Kältekammer in Bad St. Leonhard für einige Zeit schmerzfrei zu sein.

„Gesundheit bedeutet zu einem guten Teil, daran zu arbeiten.“

Welchen Stellenwert nimmt das Qualitätsmanagement dabei ein?
Unsere Position als einer der bedeutendsten privaten Anbieter im Bereich der Kur, Rehabilitation und Pflege in Österreich konnten wir nicht nur halten, sondern sogar weiter ausbauen. Investitions- und Innovationsbereitschaft sind hier die zentralen Schlagworte, die uns positiv in die Zukunft geleiten. Ebenso entscheidend ist unser tief verankertes Qualitätsbewusstsein, das maßgeblich zur hohen Kundenzufriedenheit beiträgt. Die dafür zuständige Abteilung ist sogar größer als die für das Marketing. Es ist uns wichtig, dass die Abfrage zur Kundenzufriedenheit ausgelagert ist und von einem unabhängigen Institut durchgeführt wird. Ansonsten wäre es keine ehrliche Sache.

Wie erleben Sie die gesellschaftlichen Veränderungen z.B. anhand der Volkskrankheit Diabetes?
Bei Diabetes fehlt leider meist die Selbsterkenntnis. Folgekrankheiten sind der Fall. Bei uns liegt die Bewusstseinsbildung an erster Stelle. Wir wollen gemeinsam mit unseren Patienten auf die Krankheit zugehen und mit Bewegung, Ernährung und Konsequenz nicht lehren, sondern vorleben. Denn wichtig ist, dass auch nach einem Aufenthalt bei uns die erkannten Ziele weitergeführt werden. Die Motivation dafür ndet unser Gast bei uns!

„Bei uns suchen Menschen Gesundheit. Sie müssen nur noch die Zeit investieren.“

Wie wollen Sie Ihre Branche revolutionieren?
Bislang hatten Kuraufenthalte ein verstaubtes Image. Wir bieten unseren Patienten eine ganzheitliche Sicht der Gesundheit. Dazu zählen Ernährung und auch Spiritualität. Neben dem medizinisch-therapeutischen Programm fordern wir unsere Patienten mittlerweile mit mentalen und kreativen Aufgaben heraus. Bei der Freizeitkomponente hat sich viel getan. Heutzutage gehören Kochkurse genauso mit ins Programm wie Radtouren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Es geht darum, aktiv zu werden!

Wo sehen Sie die Zukunft des Gesundheitssektors?
Wir haben uns die Frage gestellt, wo unsere Dienstleistung international noch gefragt sein könnte. Die Ergebnisse waren Teile Süd-Ost-Europas, der Mittlere und der Ferne Osten. So haben wir erst kürzlich das Thema Rehabilitation in Dubai aufgegriffen und sind in China in Kunming und Yuhai beratend tätig. Dabei können wir auf unser Know-how von 30 Jahren zurückgreifen.

„Kaiser Franz Josef ist bereits regelmäßig auf Kur gegangen.“

Wie sieht die klassische Kur in 20 Jahren aus?
Sie wird an Bedeutung gewinnen, wesentlich mehr als heute einen xen Bestandteil unseres Lebens einnehmen, sofern man sich mit seiner Gesundheit langfristig auseinandersetzt. Dabei ist es wichtig, sich von Wellness und einem passiven Entspannungsurlaub deutlich abzugrenzen. Es geht darum, gesund zu leben – nicht darum, sich zu erholen. Der Kururlaub wird eine neue Form der Blüte erfahren und die Motive der Urlauber verändern. Die Gesundheits- Community trifft sich schon jetzt auf den diversen Social- Media-Plattformen.

Gut zu wissen…
Drei Wege zu mehr Gesundheit. Der Check-in in eines der Kurhäuser funktioniert so:

• mit Unterstützung der Sozialversicherung oder
• einer privaten Krankenversicherung oder
• als Privatzahler (Anm. d. Red.: Wir waren überrascht, wie günstig Gesundheit heutzutage sein kann!)

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here