Neue Villacher Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner

143
LH Peter Kaiser (g.l.) bei der Angelobung von Irene Hochstetter-Lackner (2.v.l.) im Villacher Gemeinderat.

Angelobung durch LH Kaiser im Bambergsaal – Lob für erfolgreiche Draustadt – Großer Aufschwung und positive Entwicklung des Landes Kärnten statistisch ausgewiesen

Klagenfurt (LPD). Seit heute, Mittwoch, ist Irene Hochstetter-Lackner Vizebürgermeisterin von Villach, sie löst Petra Oberrauner ab, die in den Nationalrat nach Wien wechselt. Hochstetter-Lackner wurde von Landeshauptmann Peter Kaiser und von Magistratsdirektor Christoph Herzeg bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats im Bambergsaal des Parkhotels Villach angelobt.

„Ich freue mich, dass ich als Landeshauptmann bereits zum dritten Mal in der erfolgreichen Stadt Villach eine Angelobung vornehmen darf“, sagte Kaiser. Er dankte Petra Oberrauner und wünschte ihr alles Gute bei ihren neuen Aufgaben in Wien. „Mit Irene Hochstetter-Lackner war ich gemeinsam in der Jugendherbergsbewegung tätig und ich wünsche ihr eine gute Hand und klares Handeln mit dem Blick nach vorne.“

Kaiser verwies auf die gute Entwicklung Kärntens, die durch Taten, atmosphärische Eindrücke, aber auch statistisch ausgewiesen werde. Diese Einschätzung werde auch von vielen Experten und Fachleuten bestätigt. „Wir haben heute das Statistische Handbuch des Landes präsentiert, das den Aufschwung deutlich dokumentiert.“ So sei Kärnten beispielsweise das Bundesland mit dem höchsten Nettowirtschaftswachstum. Das sei die Summe der Leistungen aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch der Politik, welche die dafür nötigen Rahmenbedingungen schaffe. „Villach ist hier ein positives Beispiel in der Schaffung von guten Bedingungen für Investitionen großer Konzerne.“ Der Landeshauptmann verwies auch auf die Arbeitslosenrate, die deutlich gesenkt worden sei und auf den aktuell höchsten Beschäftigtenstand. Nicht verschwiegen wurde von Kaiser der Problembereich demographische Entwicklung.

„Ich werde bei der diese Woche stattfindenden Landeshauptleute-Konferenz meine Stimme erheben und einen Forderungskatalog an die neue Bundesregierung erstellen, denn Beschlüsse im Sinne Kärntens und Österreich müssen auf Augenhöhe erfolgen“, betonte Kaiser.

Besonders hervorgehoben hat Kaiser die Wichtigkeit der Demokratie, die jeden Tag neu erarbeitet werden müsse. „Politik erfordert großes Engagement, aber das darf nicht mit persönlichen Nachteilen verbunden sein. Wir können nur gemeinsam auf politischer Ebene erfolgreich sein und müssen dabei auf einen vernünftigen Polylog setzten“, so Kaiser. Villach soll für andere Städte und Gemeinden ein Vorbild sein und die gute Zusammenarbeit soll weiterhin Bestand haben. „Ich schaue mit großer Freude auf den Erfolg der Stadt und wünsche weiterhin eine positive Entwicklung“, sagte der Landeshauptmann.

Bürgermeister Albel dankte für die große Unterstützung des Landes und gratulierte sowohl Hochstetter-Lackner als auch Oberrauner zu ihren neuen Funktionen.

Foto © Presse Villach/Höher