Wirtschaft

Neuer Meilenstein für Forschungsland Kärnten

0
355
Millionen für Chip-Entwicklung fließen nach Kärnten.

Infineon investiert 35 Millionen Euro in den Standort Villach und gibt so der Silicon Austria-Strategie Rückenwind.

Hoch erfreut zeigen sich Landeshauptmann Peter Kaiser und Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig über die 35-Millionen-Euro-Investition von Infineon in den Standort Villach zur Schaffung eines Kompetenzzentrums für Energiesparchips aus dem neuen Halbleitermaterial Siliziumkarbid. „Es ist ein mehr als deutliches Zeichen für das große Vertrauen, das der Münchner Halbleiterkonzern in seine Österreich-Tochter Infineon Austria und den Standort Villach setzt, und die hohe Kompetenz, die dort in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde“, so Kaiser und Schaunig. Rückenwind erhält damit auch die Strategie des Landes, Kärnten über die Teilnahme am österreichweiten Forschungsverbund Silicon Austria zum Hotspot der Mikroelektronik zu machen.

„Es ist uns gelungen, im Rahmen von Silicon Austria den Entwicklungsschwerpunkt Leistungselektronik nach Kärnten zu holen“, erklärt Technologiereferentin Schaunig. Dies passe punktgenau zur Forschungs- und Entwicklungsausrichtung der Leitbetriebe in der Region. „Mit Silicon Austria werden wir die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Kärnten massiv stärken und auch noch weitere Unternehmen aus dem Bereich der Mikroelektronik anlocken“, ist Kaiser überzeugt. Erleichtert werde dies auch dank der Erhöhung der Forschungsprämie durch die Bundesregierung. „30 neue Arbeitsplätze bei Infineon, 150 neue Forscherjobs durch Silicon Austria – das sind nur die ersten Schritte“, betonen Kaiser und Schaunig. Mit einer Forschungsquote von 3,15 Prozent spielt Kärnten bereits heute in der europäischen Top-Liga, das Ziel sei eine weitere Verbesserung und Steigerung.

 

Fotocredit: Oliver Moosdorf  / pixelio.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here