Tourismus

Positives Signal für den Tourismus

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Hotelleriesprecher Sigismund E. Moerisch sieht die Zukunft des Kärntner Tourismus positiv.

Hotelleriesprecher Sigismund E. Moerisch sieht aktuell eine große Chance für den heimischen Tourismus.

Als äußerst positives Signal sieht Kärntens Fachgruppenobmann für die Hotellerie die derzeitigen politischen Veränderungen. Allen voran die Bestellung von Wirtschaftsminister Harald Mahrer zum designierten Wirtschaftskammerpräsidenten. „Dr. Harald Mahrer ist ein profunder Kenner des heimischen Tourismus und war bereits mehr als vier Jahre Ausschussmitglied in der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft. Als aufgeschlossenen Querdenker gibt es keinen Besseren, um die digitalen Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, so Moerisch.

Die heimische Tourismusbranche trägt massiv zur österreichischen Wertschöpfung und zur internationalen Imagebildung bei. So macht der Beitrag der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft zum Bundes-BIP 14,8 Prozent aus und alleine in Kärnten kann die Sparte 3,4 Milliarden Euro Wertschöpfung verzeichnen. Dennoch gab es in den letzten Jahren einen regelrechten Feldzug gegen Gastronomie und Hotellerie mit der Mehrwertsteuererhöhung, dem generellen Rauchverbot, der Allergenverordnung, der Registrierkassenpflicht oder dem Behindertengleichstellungsgesetz.

Neben der längst überfälligen Senkung der Mehrwertsteuer auf Beherbergung, einer dringend notwendigen Senkung der Lohnnebenkosten, der Einführung einer degressiven Abschreibung und eines Investitionsfreibetrages wäre ein eigenes Ministerium ein wichtiges Signal an die Tourismusbranche. Mit Harald Mahrer gebe es in Zukunft eine starke Verbindung in die Regierung, welche hoffentlich als Garant für eine tourismusfreundliche Politik angesehen werden kann. „Der Tourismus bringt nicht nur Geld ins Land, sondern er ist auch der Jobmotor vor allem in dezentralen Regionen, ein Lehrlingsgarant und eine unverzichtbare Visitenkarte des Landes. Die nächste Bundesregierung täte gut daran, die Tourismusunternehmer und ihre zigtausenden Mitarbeiter zu berücksichtigen“, betont Moerisch abschließend.

 

Fotocredit: Sissi Furgler

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