Gesundheit

Safety first!

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Von 23. Bis 25 Juni fand in Pörtschach die 21. Sommerakademie der Apothekerkammer statt. Im Zentrum des Fortbildungskongresses stand der Faktor Sicherheit.

Der Apothekerkongress zählt zu den wichtigsten Fortbildungsveranstaltungen der Branche. Auch heuer nahmen wieder rund 350 Apothekerinnen und Apotheker am Kongress in Pörtschach teil. Im Fokus der zahlreichen Fachvorträge standen dieses Jahr Themen rund um die Arzneimittelsicherheit. Für Gesprächspotenzial sorgte ebenso die ab 9. Februar 2019 in Kraft tretende Arzneimittel-Fälschungsrichtlinie.

Für eine hohe Arzneimittelsicherheit sind mehrere Faktoren entscheidend, waren die Expertinnen und Experten einer Meinung. Eine hochwertige Produktqualität, strenge Zulassungsverfahren, seriöse Bezugsquellen für Medikamente und vor allem die Beratung zur korrekten Einnahme und ein fachkundiges Medikationsmanagement sind ausschlaggebend, wenn es um das Thema Arzneimittelsicherheit geht. „Wir Apotheker erfüllen in unserer täglichen Arbeit eine zentrale Funktion. Unsere Aufgabe ist es, die Abgabe von Medikamenten durch eine kompetente Beratung zur richtigen Einnahme, zu Wirkungen und möglichen unerwünschten Wirkungen zu begleiten“, so der scheidende Apothekerkammer-Präsident Max Wellan.

Ein weiterer wichtiger Faktor von Arzneimittelsicherheit sind Neben- und Wechselwirkungen. Mit diesem Bereich beschäftigt sich die Pharmakovigilanz. Medikamente sollten genau jene Wirkung erzeugen, für die diese eingenommen werden. Weitere unerwünschte Wirkungen sollten ausgeschlossen werden, damit der Patient keinen Schaden davonträgt. „Die Mithilfe aller Beteiligten – Ärzte, Apotheker wie Patienten – bei der Meldung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen müsste verstärkt werden“, betont Wellan.

Um die Arzneimittelsicherheit zu erhöhen, wurden neue Ansätze vorgestellt. Darunter ein Gentest, der in ausgewählten Apotheken erhältlich sein soll und durch die Ermittlung des persönlichen pharmakogenetischen Profils der personalisierten Medizin neue Möglichkeiten schaffen soll. So könnten unter anderem veranlagungsbedingte unerwünschte Neben- und Wechselwirkungen ausgeschlossen werden.

 

Fotocredit: Gabi Schoenemann  / pixelio.de

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