ARA4kids Recyclingtage bereits zum dritten Mal in Kärnten

Spielerische Umweltbildung für 740 Kärntner Kinder bei Peter Seppele in Feistritz/Drau

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Bereits zum dritten Mal wurden in Kärnten die von der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) initiierten ARA4kids Recyclingtage in Kooperation mit dem Entsorgungsunternehmen Peter Seppele schaft m.b.H. veranstaltet.

Dank der finanziellen Unterstützung von Frau Umwelt-Landesrätin Mag.a Sara Schaar, kann die Veranstaltung erstmalig über zwei Tage stattfinden. Rund 740 Kinder aus Volksschulen und Kindergärten der umliegenden Gemeinden kamen am 12. und 13. Juni nach Feistritz an der Drau, um sich spielerisch mit den Themen Abfallvermeidung, getrennte Sammlung und Verwertung von Verpackungen sowie der Vermeidung von Littering auseinanderzusetzen.

Kärntner Kinder von Volksschulen und Kindergärten als Umweltpioniere

Der Spaß stand für die Kinder aus den umliegenden Gemeinden an erster Stelle: Mit großer Begeisterung lernten sie an den ARA4kids Recyclingtagen, wie man Abfälle vermeidet, richtig trennt und die Umwelt sauber hält. Fünf Spielestationen halfen dabei, das Gelernte auch gleich in die Tat umzusetzen. So konnten die Kinder unter anderem selbst Papier schöpfen, Abfälle aus einem „Seerosenteich“ fischen oder am Sortierband ihr Know-how testen. Das ARA4kids Maskottchen Tobi Trennguru durfte dabei nicht fehlen und unterstützte alle fleißigen Umweltschützer tatkräftig. Belohnt wurden die TeinehmerInnen mit kleinen Geschenken und Medaillen.

 

Mit Spiel und Spaß zum Umweltschutz

Die ARA4kids Recyclingtage bewiesen einmal mehr, dass die junge Generation begeisterungsfähig ist, wenn es um Umweltschutz geht. „Kinder sind Forscher und Entdecker. Diese natürliche Neugierde nutzen wir und fördern bereits die Jüngsten darin, ihre Umwelt wahrzunehmen und zu schätzen. Aus Erfahrung wissen wir, dass wir Kindern nur auf spielerische Art Umweltthemen wie Abfallvermeidung, Anti-Littering, getrennte Sammlung und Recycling von Verpackungen näherbringen können”, verdeutlicht ARA Vorstand Werner Knausz.

Hohe Sammelmoral in Kärnten

Die Sammlung bildet eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Kreislaufwirtschaft. In Kärnten verzeichnet man pro Jahr eine Haushaltssammelmenge von 113 kg Verpackungen und Altpapier pro Kopf – das ist ein kräftiges Bekenntnis der Kärntnerinnen und Kärntner zur Mülltrennung und ist somit eine Bestätigung für den erfolgreichen Weg, den Kärnten bei der Mülltrennung eingeschlagen hat. “Kinder stehen den Themen Abfallvermeidung und Recycling in der Regel sehr aufgeschlossen gegenüber und verstehen sofort, dass jeder Einzelne seinen Beitrag für ein funktionierendes Miteinander im Bereich Umwelt leisten muss“, zeigt sich Umwelt-Landesrätin Mag.a Sara Schaar von der spielerischen Form der Wissensvermittlung angetan. „Die Begeisterung der Kinder beim Erlernen von umweltorientiertem Verhalten ist spürbar und ansteckend. Mit der Initiative wird auch eine Breitenwirkung erzielt. Die Kinder sind wie junge Umweltbotschafter, die mit ihrem neu erworbenen Wissen auch ihre Eltern, Großeltern und Freunde inspirieren.“

Kinder als Umweltbotschafter

„Das Verständnis für einen schonenden Umgang mit unserer Umwelt muss schon bei den Jüngsten ansetzen. Die ARA4kids Recyclingtage tragen den Nachhaltigkeitsgedanken sehr erfolgreich in die Schulen und Kindergärten. Mit dem Bewusstsein, dass jeder Einzelne zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz beiträgt, begeistern die Kinder auch ihre Eltern“, betont Rudolf Altersberger vom Landesschulrat für Kärnten.

„Es freut uns, dass wir die ARA4kids Recyclingtage mit Unterstützung von Landesrätin
Schaar bereits zum dritten Mal in Kärnten an unserem Standort in Feistritz umsetzen konnten und dabei 740 Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter als neue Umweltexperten begrüßen durften”, zeigte sich Geschäftsführer Ing. Mag. Peter Seppele über den regen Zuspruch zur Aktion begeistert.

Darüberhinaus wollten sich natürlich auch DI Harald Tschabuschnig (Leiter der Abt. 8), der Gemeinderat Dieter Nagelschmied (Paternion) und der Gemeindevorstand Gasser Anton (Paternion) sowie Kollegen von den Kärntner Abfallwirtschaftsverbänden nicht die Chance entgehen, so viele Kinder beim spielerischen Recycling zu beobachten.

Über ARA4kids

Das Programm ARA4kids ist neben Kärnten flächendeckend im Burgenland, in Vorarlberg, Niederösterreich, Steiermark und Tirol im Einsatz. Neben Hörbuch, Comic
Geschichten kommt ein Ausmalbuch zum Einsatz. Der Ara4kids Materialienkoffer hilft Verpackungsrecycling zu verstehen, indem der Verpackungskreislauf anschaulich dargestellt wird: Vom Rohstoff über die Verpackung über Recycling bis hin zum neuen Produkt. Weiters bietet die Website www.ara4kids.at Anregungen und Unterrichtsmaterial für die Umweltbildung. Die Lehr- und Lernmappe für PädagogInnen wurde in Zusammenarbeit mit dem Umweltdachverband erarbeitet und inhaltlich mit dem Unterrichtsministerium abgestimmt.

Über die ARA

Seit 25 Jahren agiert die ARA als eine treibende Kraft der österreichischen Abfallwirtschaft. Ursprünglich ein Sammel- und Verwertungssystem, hat sie sich kontinuierlich zum Recyclingexperten, zum Innovationstreiber im
Ressourcenmanagement und zum bevorzugten Servicepartner für maßgeschneiderte Entsorgungslösungen und Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt. Sie gilt damit heute als internationales Vorbild. Die ARA besteht aus der ARA AG und ihren Tochterunternehmen ARAplus GmbH, ARES GmbH, Austria Glas Recycling GmbH, DiGiDO GmbH, ERA GmbH, LogMan GmbH und NetMan GmbH.

Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) ist in Österreich Marktführer unter den Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen. Sie organisiert die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen flächendeckend in ganz Österreich. Die ARA steht im Eigentum heimischer Unternehmen und agiert als Non-Profit Unternehmen nicht gewinnorientiert. Für die Sammlung von Verpackungsabfällen aus Papier, Kunststoff, Metall und Glas stellt die ARA den Konsumentinnen und Konsumenten rd. 1,8 Millionen Sammelbehälter zur Verfügung. Zusätzlich sind 1,6 Millionen Haushalte an die Sammlung mit dem Gelben Sack angeschlossen. 2017 wurden über das Haushaltssammelsystem der ARA 1,077 Millionen Tonnen Verpackungen und Altpapier gesammelt.

Über die Peter Seppele Gesellschaft m.b.H.

Ursprünglich wurde das Unternehmen Seppele als Transportunternehmen im Jahr 1929 gegründet. Stets am Puls der Zeit entwickelte sich das Unternehmen weiter und passte sich seit über 85 Jahren an die verändernden bzw. neuen Bedürfnisse der Gesellschaft an. Neben der Weiterentwicklung wird auch Tradition und Verantwortungsbewusstsein im Unternehmen groß geschrieben. Das Verantwortungsgefühl hat bereits Tradition, da es von Generation zu Generation weitergereicht wurde. Speziell der Umweltschutz lag dem Unternehmen Seppele schon immer am Herzen. Aus diesem Grund wurde vor mehr als 45 Jahren, die Müllabfuhr ins Dienstleistungssortiment aufgenommen. Mittlerweile liegen die Haupttätigkeitsfelder neben der Abfallwirtschaft, in den Bereichen Dämmstoffe sowie feste und flüssige Brennstoffe.

Das Unternehmen ist mit 3 Standorten in Kärnten vertreten. Neben dem Hauptstandort in Freistritz/Drau, befindet sich ein Pellets-Produktionswerk in Sachsenburg sowie ein Recyclinghof in Villach. Als Kärntens größter privater Abfallentsorger möchte das Unternehmen Seppele einerseits Ressourcen schonen und andererseits die Abfalldeponierung sowie die Abfallverbrennung vermeiden. Aufgrund dessen werden seit über 20 Jahren hochqualitative Produkte aus Wertstoffen sowie Nebenprodukten hergestellt.

THERMOFLOC ist ein natureplus®-zertifizierter Dämmstoff, welcher aus sortenreinem Papier von Tageszeitungen gewonnen wird. Durch das spezielle Einblasverfahren wird eine Wärmedämmung ohne Verschnitt für Dächer, Böden und Wände installiert. Seit der Werksöffnung im Jahr 1996 wurde stetig an der Qualität des Zellulosedämmstoffes sowie am Ausbau der THERMOFLOC- Vertriebsstruktur gearbeitet. Mittlerweile erfolgt der Export in über 18 europäische Länder.
Neben dem Zellulosedämmstoff Thermofloc, begann Seppele als erstes Kärntner Unternehmen mit der Holzpellets-Produktion im Jahr 1998. Mit zwei Produktionsstandorten ist Seppele der größte Holzpellets-Produzent in Kärnten und darf als Biomasse-Pionier auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen. Mittlerweile wird ein Gesamtvolumen von 90.000 Tonnen von Heizinos-Holtspellets für 17.000 Haushalte produziert.

Ganz unter dem Motto „Rohstoffe wieder verwenden statt verschwenden“, zeigt das Unternehmen Peter Seppele bereits in 3. Generation, dass die Verbindung von Umweltbewusstsein und wirtschaftlichem Erfolg möglich ist.

Fotos: © Altstoff Recycling Austria AG

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