Unternehmerische Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft.

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Mag Gert Spanz, Vorstand Raiffeisen Landesbank Kärnten, Mag. Andrea Sihn-Weber, Leiterin des RBI Nachhaltigkeitsmanagements und Geschäftsführerin der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative

Raiffeisen Kärnten sorgt mit rund EUR 320 Mio. jährlich für kräftige Impulse.

Klagenfurt, 14.10.2019. Die Raiffeisen Bankengruppe Kärnten als Nr. 1 Bankpartner in Kärnten trägt maßgeblich zur Wertschöpfung im Bundesland bei. Raiffeisen erwirtschaftet in Kärnten einen Bruttowertschöpfung von EUR 320 Mio. Damit ist jeder 69. erwirtschaftete Euro in Kärnten, direkt, indirekt oder induziert Raiffeisen zuzuschreiben. Insgesamt sind 3.215 Arbeitsplätze unmittelbar oder mittelbar Raiffeisen zuzuordnen. Das ist jeder 65. Arbeitsplatz in Kärnten. „Als erfolgreicher Finanzdienstleister kommt uns hohe regionalökonomische Bedeutung zu. Raiffeisen stärkt periphere, häufig strukturschwache Gebiete,“ so Gert Spanz. Darüber hinaus leistet Raiffeisen seinen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Kärntens und engagiert sich im Bereich Bildung, Kunst, Kultur, Jugend, Wirtschaft, Agrar und Soziales mit knapp EUR 1 Mio. jährlich. „Kärnten profitiert mittelbar und unmittelbar von uns als Regionalbanken, das unterscheidet uns klar zu reinen Onlinebanken. Diesen Weg werden wir auch in Zukunft gehen“, so Spanz.

Initiativen für eine lebenswerte Zukunft
Seit 12 Jahren steht die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative als Plattform und Impulsgeber mit ihren 23 Mitgliedsorganisationen für nachhaltige Unternehmensführung und gesellschaftliche Verantwortung.Gemeinsame Projekte – wie etwa die Erstellung von Wertschöpfungsberichten, aber auch Kooperationen zur Förderung von nachhaltigen Innovationen bei jungen Menschen – werden österreichweit umgesetzt, berichtet Mag. Andrea Sihn-Weber. „Denn, vor dem Hintergrund der globalen Herausforderungen und dem zunehmenden Interesse unserer Stakeholder, ist es von strategischer Bedeutung, sich intensiv mit den verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit zu beschäftigen.“

Klimastrategie der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative
Der Klimawandel bewirkt zahlreiche physische als auch Transformations-Risiken, die sich aufgrund neuer regulatorischer Anforderungen und eines sich ändernden Maraktumfeldes ergeben. „Die Entwicklung hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft und Gesellschaft bietet jedoch auch neue Geschäftschancen. Dies führte uns dazu, gemeinsam mit dem Umweltbundesamt, eine Klima-Dachstrategie als Orientierungs- und Handlungsrahmen zu erarbeiten.“, erläutert Sihn-Weber. Die Klimaziele, welche die Mitglieder der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative bis 2030 anpeilen, orientieren sich am Pariser Klimaabkommen. Die Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen fokussieren auf das jeweilige Kerngeschäft und betriebsökologisch auch auf die Steigerung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energie.

Nachhaltige Investments liegen voll im Trend.
Bei Raiffeisen beschäftigen sich rund 40 Fondsmanager mit dem Thema Nachhaltigkeit. Bereits Anfang der 1990er Jahre wurde der Raiffeisen Umweltfonds, ein internationaler Aktienfonds aufgelegt. Ein wesentlicher Meilenstein wurde im Jahr 2002 gesetzt, als der erste Investmentfonds nach explizit ethischen Kriterien aufgelegt wurde, der „Raiffeisen-Ethik-Aktien.“ Heuer hat der Raiffeisen-Nachhaltigkeits-Mixfonds erstmals die Milliarden-Euro-Marke geknackt.

Foto © Raiffeisen Landesbank Kärnten