Wirtschaft

Wachstum stärkt die Nr. 1 Position von Raiffeisen in Kärnten

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Die RLB-Vorstandsdirektoren Mag. Georg Messner, Mag. Gert Spanz und Mag. Peter Gauper

Mit einem ausgezeichneten Ergebnis und einem deutlichen Wachstum am Markt bestätigten die Kärntner Raiffeisenbanken 2016 ihre Position als Bankpartner Nr. 1 in Kärnten und stärken die Eigenmittelbasis für eine erfolgreiche Zukunft.

Deutliches Wachstum am Markt

„Die Kärntner Raiffeisenbanken erzielten im Geschäftsjahr 2016, dank des deutlichen Wachstums am Markt und der nachhaltigen Geschäftstätigkeit, ein ausgezeichnetes Ergebnis“, so Mag. Peter Gauper, Vorstandssprecher der Raiffeisen Landesbank Kärnten. Die Position als Bankpartner Nr. 1 in Kärnten wurde sowohl bei Privat- als auch bei Firmenkunden nachhaltig bestätigt. Dies zeigt auch die steigende Kunden-anzahl, vor allem im Bereich der Firmenkunden. Speziell im Kerngeschäft konnten die Kärntner Raiffeisenbank 2016 punkten. So wurde u.a. eine Steigerung der Ausleihungen von + 2,91 % auf 3,80 Mrd. EUR erzielt. „Diese Entwicklung spiegelt vor allem die steigende Investitionstätigkeit der Unternehmen wider, sowie die Positionierung von Raiffeisen als Partner bei Wohnraum-Finanzierun-gen“, so Gauper, der sich sehr zufrieden zeigt. Aber auch bei den Einlagen konnten die Kärntner Raiffeisenbanken einen beachtlichen Zuwachs von 6,62 % verzeichnen. Neben den steigenden Spareinlagenvolumina wurden vor allem kurzfristige Anlagemöglichkeiten wie Online-Sparen und Anlage-formen im Wertpapierbereich von Raiffeisenkunden genutzt. Kennzeichnend für die gesamte Branche und damit auch Raiffeisen war 2016 die rasante Steigerung der Online-Nutzung. Rund 1,8 Mio. Raiffeisenkunden österreichweit und ca. 90.000 Kärntner Raiffeisenkunden sind ELBA-internet-user und beinahe 50 % der ELBA-Logins erfolgt bereits über die Raiffeisen App. Raiffeisen ist damit auch der führende Bankpartner im Online-Banking-Bereich.

Ausgezeichnetes Ergebnis

„Mit dem deutlichen Wachstum im Kundengeschäft sowie geringen Risikokosten gelang es den Kärntner Raiffeisenbanken, ein ausgezeichnetes Jahres EGT 2016 von 43,39 Mio. EUR zu erwirtschaften“, so Mag. Gert Spanz, Vorstandsdirektor der Raiffeisen Landesbank Kärnten. In einem erholten konjunkturellen Umfeld gelang es, trotz anhaltend niedrigem Zinsniveau und dadurch sinkendem Nettozinsertrag, das Jahres EGT um über 15 % zu steigern.Das Kernkapital konnte auf 668,09 Mio. EUR (Kernkapitalquote: 15,14 %) gesteigert werden. Die Eigenmittelquote liegt mit 16,52 % deutlich über den gesetzlichen Mindesterfordernissen von Basel III. Eine weiterhin steigende Anzahl an Regularien, das anhaltend niedrige Zinsniveau, sowie die Digitalisierung des Bankgeschäftes stellen wesentliche Herausforderungen für die Kärntner Raiffeisenbanken dar. „Die konjunkturelle Erholung begünstigt die Geschäftsentwicklung und die hervorragende Eigenmittelausstattung der Kärntner Raiffeisenbanken bildet eine gute Basis, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern und Marktchancen erfolgreich zu nutzen“, ist Spanz überzeugt.

Erfolgreiche Digitale Regionalbank

„Die Ergebnisse 2016 verdeutlichen das hohe Vertrauensverhältnis der Kunden zu ihrer Raiffeisenbank, das auch in Zukunft die Basis für die erfolgreiche Weiterentwicklung darstellt“, ist Mag. Georg Messner, Vorstandsdirektor der Raiffeisen Landesbank Kärnten, überzeugt. In den kommenden Jahren möchte man vor allem auf die Bereiche Konto und Raiffeisen Online-Banking, sowie Finanzierung von privatem Konsum / Wohnraum und von betrieblichen Investitionen und Betriebsmitteln noch mehr Gewicht legen. Auch die Beratungs- und Betreuungs-Kompetenz im Bereich der Wertpapierveranlagung soll verstärkt kommuniziert werden. Eine möglichst hohe Konto- und Online-Ausstattung der Kunden ist dabei wesentlich für die zukünftige Entwicklung im Bereich der Digitalisierung der Bankgeschäfte. Zielsetzung ist es, für Kunden die Abwicklung ihrer Bankgeschäfte so einfach und flexibel als möglich zu gestalten. „Diese Entwicklung fordert aber auch hohe Investitionskosten und das Überdenken und gegebenenfalls Anpassen bestehender Strukturen und Abläufe – abgestimmt natürlich auf die Bedürfnisse der jeweiligen Region und ihrer Menschen.“ Von der „Erfolgreichen Regionalbank“ zur „Erfolgreichen Digitalen Regionalbank“ lautet dabei die Devise: Der Kunde entscheidet von Fall zu Fall, wie er sein Bankgeschäft abschließen, sich informieren oder beraten lassen möchte. Ein Ausbau der Online-Angebote im „Online-Shop“ und das individuell gestaltbare Persönliche Finanzportal sind nur einige der Entwicklungen, die in den nächsten Monaten und Jahren das Zusammenwachsen der Bankstelle und des Online-Banking auch für Kunden spürbar machen werden. „Die genossenschaftliche Struktur bietet dabei ein nachhaltiges und veränderungsfähiges Fundament, um diesen Weg in die Zukunft gemeinsam zu meistern“, ist Messner überzeugt.

 

Fotocredit: Eggenberger

 

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