Walter Brunner neuer Kärntner Landesjägermeister

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LK-Präsident Johann Mößler, Landesjägermeister Walter Brunner und LR Jagdreferent Martin Gruber

LR Gruber: Nach Wahlkampf rasch zu konstruktivem Miteinander für ein modernes Jagdwesen zurückfinden

Klagenfurt (LPD). Die Delegierten der Kärntner Jägerschaft haben heute, Samstag, einen neuen Landesjägermeister gewählt. Ferdinand Gorton verabschiedet sich nach 20 Jahren an der Spitze der Kärntner Jägerschaft in die Pension. Walter Brunner steht nun als sein Nachfolger fest. Jagdreferent Landesrat Martin Gruber gratulierte dem neuen Landesjägermeister: „Für diese Aufgabe wünsche ich viel Freude, aber auch Besonnenheit und Weitblick. Meine Tür steht den Vertretern der Kärntner Jägerschaft jedenfalls immer offen.“

Nach einem teils hitzig geführten Wahlkampf appellierte Gruber, so rasch wie möglich zu einem konstruktiven Miteinander zurückzufinden. „Wir alle wollen ein nachhaltiges Jagdwesen fördern und ein positives Bild der Jagd nach außen tragen.“ Viele Maßnahmen, die in der Regierung bereits beschlossen wurden, seien nur durch den Einsatz der Jägerinnen und Jäger umsetzbar, wie etwa die Fischotter-Verordnung. Auch in Ausnahmesituationen wie beim Vergrämungs-Bescheid, den Gruber beim Wolf im Gailtal erlassen habe, brauche es die Unterstützung der Jäger vor Ort. „Ich baue auch in Zukunft auf diese gute Zusammenarbeit mit den Kärntner Jägern“, so Gruber in Richtung des neuen Landesjägermeisters.

Dem scheidenden Landesjägermeister Ferdinand Gorton dankte Gruber für seinen jahrzehntelangen Einsatz rund um das Kärntner Jagdwesen. „Die erfolgreiche Selbstverwaltung der Kärntner Jägerschaft, hinter der ich voll und ganz stehe, geht auf die Initiative von Ferdinand Gorton zurück“, betonte Gruber. Auch bei der Etablierung der Wildökologischen Raumplanung sowie den beiden großen Jagdgesetznovellen 2004 und 2017 habe er federführend mitgewirkt.

Foto © Büro LR Gruber