GESUND WERDEN – GESUND BLEIBEN

„Wenn ich in Pension bin, dann werde ich reisen und das Leben genießen!“

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Fotorechte: RAINER STURM / PIXELIO.DE

„Wenn ich in Pension bin, dann werde ich reisen und das Leben genießen!“ Häufig gehörte Vorsätze wie diese sind tief in unserer Gesellschaft verwurzelt. Sich erst nach einem arbeitsreichen Berufsleben seinem Wohlbefinden zu widmen, kommt aber für viele Menschen zu spät: Die heutigen „Best Ager“ sind kranker, als sie es wahr haben wollen.

Bereits ein Viertel der Österreicher, die sich in der Mitte ihres Lebens be nden, leiden unter psychischen Erkrankungen, und die Mehrheit der 50-Plus-Generation hat einen Körper, der vieles nicht mehr mitmacht. Grund genug, wesentlich früher mehr Zeit in Körper, Geist und Seele zu investieren. Denn schon der US-amerikanische Motivationstrainer Jim Rohn wusste: „Kümmere dich um deinen Körper. Er ist der einzige Ort, den du zum Leben hast.

79 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher beurteilen ihren subjektiven Gesundheitszustand mit ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘.*

GESUNDHEIT ALS HÖCHSTES GUT DER „BEST AGER“
Die Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil im österreichischen Gesundheitswesen. Sie gliedert sich in drei Bereiche: medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation. Ziel ist es, den ursprünglichen Gesundheitszustand der Patienten nach Unfall oder Krankheit wieder herzustellen – sowohl für das persönliche und gesellschaftliche wie auch für das beruf- liche Leben. Im Gegensatz zur Rehabilitation, bei der die „Reparatur“ im Vordergrund steht, geht es bei einem Kurauf- enthalt vor allem um die Aufrechterhaltung der Gesundheit. So kann eine Kur ganzheitlich vorbeugen und eine „Reha“ mitunter verhindern.

1991 hatte man als 65-Jährige(r) mit sechs weiteren Lebensjahren bei guter Gesundheit zu rechnen, heute sind es elf Jahre.

IM BESTEN ALTER FÜR EINE KUR
Wer zu bequem ist, der verliert schnell an Muskelmasse und droht, einzurosten, wodurch die Beweglichkeit extrem eingeschränkt wird. Unsicherheit beim Gehen, Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen sind die Folge, die das Leben der vormals goldenen Generation schnell problematisch werden lässt. Die Verletzungsgefahr steigt. Muskelaufbau und Beweglichkeit gehören trainiert. So kann eine ins Haus stehende Pflegebedürftigkeit frühzeitig abgewandt werden. Eine Kur kann durchaus auch Maßnahmen zur Früherkennung abdecken und rechtzeitig einlenken. In jedem Fall ist eine Verbesserung der Ausgangslage am Ende jeder Kur in Sicht.

Frauen sehen ihren allgemeinen Gesundheitszustand etwas pessimistischer als Männer.

MEHR UNABHÄNGIGKEIT IM ALTER
Das Hauptthema der Generation 50 Plus ist die Gesundheit. Je älter die Menschen werden, umso mehr leidet die Gesundheit, was dazu führt, dass im Alter viele Menschen abhängig sind von Pflegediensten, Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken. Sie können schon vorher viel machen, um ihre Unabhängigkeit im Alter zu bewahren. Doch auch wenn Ihre Gesundheit schon gelitten hat, können Sie doch vieles ändern, um wieder aktiv zu werden.

DAS GEHIRN WIRD OFT VERGESSEN
Gegen das Vergessen kann auch der „Muskel“ Gehirn trainiert werden. Denn eine funktionierende Gehirnleistung kann das Leben deutlich entspannen. Um sich nicht ausschließlich zwischen Kreuzworträtsel und TV aufhalten zu müssen, kann man sein Gehirn herausfordern. Wenn Menschen neugierig bleiben, interessieren sie sich für neue Sprachen, lesen Bücher und denken mit. Dabei lernt man auch im hohen Alter neue Menschen kennen, versteht die gesellschaftlichen Zusammenhänge und probiert sich vielleicht sogar an einem neuen Hobby.

Info

Online Rehabilitationskompass
Hier werden einmal jährlich alle österreichischen Rehabilitationszentren alphabetisch aufgeführt. Inkl. genauerer Angebotsbeschreibung! rehakompass.goeg.at

 

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