Gesundheit

Wie sich die Generation-50-Plus fit hält

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„Wenn ich in Pension bin, dann werde ich reisen und das Leben genießen.“ Sich erst nach einem arbeitsreichen Berufsleben seinem Wohlbefinden zu widmen, kommt aber für viele Menschen zu spät: Die heutigen „Best Ager“ sind kranker, als sie es wahr haben wollen.

Bereits eine Viertel der Österreicher, die sich in der Mitte ihres Lebens befinden, leiden unter psychischen Erkrankungen, und die Mehrheit der 50-Plus-Generation hat einen Körper, der vieles nicht mehr mitmacht. Grund genug, wesentlich früher mehr Zeit in Körper, Geist und Seele zu investieren. Denn schon der US-amerikanische Motivationstrainer Jim Rohn wusste: „Kümmere dich um deinen Körper. Er ist der einzige Ort, den du zum Leben hast.“

Gesundheit als höchstes Gut der „Best Ager“

Die Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil im österreichischen Gesundheitswesen. Sie gliedert sich in drei Bereiche: medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation. Ziel ist es, den ursprünglichen Gesundheitszustand der Patienten nach Unfall oder Krankheit wieder herzustellen – sowohl für das persönliche und gesellschaftliche wie auch für das berufliche Leben. Im Gegensatz zur Rehabilitation, bei der die „Reparatur“ im Vordergrund steht, geht es bei einem Kuraufenthalt vor allem um die Aufrechterhaltung der Gesundheit. So kann eine Kur ganzheitlich vorbeugen und eine „Reha“ mitunter verhindern.

Im besten Alter für eine Kur

Wer zu bequem ist, der verliert schnell an Muskelmasse und droht, einzurosten, wodurch die Beweglichkeit extrem eingeschränkt wird. Unsicherheit beim Gehen, Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen sind die Folge, die das Leben der vormals goldenen Generation schnell problematisch werden lässt. Die Verletzungsgefahr steigt. Muskelaufbau und  Beweglichkeit gehören trainiert. So kann eine ins Haus stehende Pflegebedürftigkeit frühzeitig abgewandt werden. Eine Kur kann durchaus auch Maßnahmen zur Früherkennung abdecken und rechtzeitig einlenken. In jedem Fall ist eine Verbesserung der Ausgangslage am Ende jeder Kur in Sicht.

Das Gehirn wird oft vergessen

Gegen das Vergessen kann der „Muskel“ Gehirn trainiert werden. Denn eine funktionierende Gehirnleistung kann das Leben deutlich entspannen. Um sich nicht ausschließlich zwischen Kreuzworträtsel und TV aufhalten zu müssen, kann man sein Gehirn herausfordern. Wenn Menschen neugierig bleiben, interessieren sie sich für neue Sprachen, lesen Bücher und denken mit. Dabei lernt man auch im hohen Alter neue Menschen kennen, versteht die gesellschaftlichen Zusammenhänge und probiert sich vielleicht sogar an einem neuen Hobby.

 

Fotorechte: Rainer Sturm, Pixelio.de

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