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Wildbachverbauung bietet viele Berufschancen

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Mitarbeiter der Wildbach-Verbauung.

Arbeiter aus den Bereichen Bau und Baunebengewerbe haben in Unterkärnten große Jobchancen. Für die Wildbachverbauung werden Mitarbeiter gesucht.

Nicht nur nach Naturkatastrophen sind die Mitarbeiter der Wildbachverbauung gefordert, sie befinden sich fast das ganze Jahr im Einsatz. Nur von Weihnachten bis Ende Februar herrscht Winterpause – mit Beschäftigungsgarantie ab März. Die Arbeiten im Gelände erfolgen sowohl nach festgelegten Plänen als auch aufgrund aktueller Ereignisse.

Der Sitz der Gebietsbauleitungen und der Sektion befindet sich in Villach. Die Umsetzung der geplanten Schutzbauten erfolgt durch rund 110 Arbeiter, die kärntenweit wohnen. „Die Baustellen werden von den Mitarbeitern von zu Hause angefahren“, sagt der Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Kärnten, DI Josef Brunner.

Es wird dabei darauf geachtet, dass die Wege möglichst kurz sind. Daher sollten die Lawinen- und Wildbachverbauer in allen Tälern Kärntens stationiert sein. Während der Bereich Oberkärnten derzeit relativ gut versorgt ist, werden für die Gemeinden Unterkärntens zusätzliche Mitarbeiter aufgenommen.

Gefragt sind Facharbeiter, wie zum Beispiel Maurergesellen, Betonbauer und Arbeiter aus den Baunebengewerben ebenso wie Quereinsteiger aus anderen Berufen, die dann als angelernte Bauarbeiter eingesetzt werden. Dazulernen müssen ohnehin alle, auch die Baufacharbeiter. Denn der Bau eines Hauses unterscheidet sich wesentlich von den Aufgaben in der Wildbachverbauung, wo beispielsweise Betonier- und Schalungsarbeiten in Gräben durchgeführt werden und das Gelände nach Rutschungen oder Steinschlägen befestigt werden muss.

Die dafür notwendigen Fertigkeiten erlernen sie ihnen von den Kollegen und Vorgesetzten. Häufig finden diese Arbeiten auch im steilen Gelände statt, daher ist Schwindelfreiheit eine wichtige Voraussetzung für diesen Beruf.

Wer als Facharbeiter einsteigt, hat auch Aufstiegschancen. Nach fünf Jahren Praxis und der Absolvierung der Polierschule gibt es die Möglichkeit Partieleiter zu werden. Für eine solche Weiterbildung bietet sich auch die arbeitsfreie Winterzeit an.

Nicht nur in der freien Natur, auch in den Büros in Villach gibt es interessante Betätigungsfelder, für die in einigen Berufen Lehrlinge ausgebildet werden. Bautechnische
Zeichnerinnen und Zeichner sind dabei ebenso gefragt wie Bürokauffrauen und -männer. Ein neuer Lehrberuf ist seit Juli dieses Jahres der für bautechnische Assistenz. Dieses Aufgabengebiet umfasst administrative und kaufmännische Tätigkeiten am Bau. Der theoretische Teil wird geblockt in der Berufsschule Völkermarkt unterrichtet.

Die Dienststellen der Wildbach- und Lawinenverbauung wird auch in Zukunft interessante Berufschancen bieten. Denn aufgrund der Altersstruktur sind für die nächsten Jahre in allen Bereichen zahlreiche Pensionierungen zu erwarten.

Foto: © KK

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