Wirtschaftliches Wachstum auf Rekordniveau

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LH Peter Kaiser / © G. Gleiss

LH Kaiser, LHStv.in Schaunig, LR Zafoschnig: Wifo Bericht bestätigt eindrucksvoll Kärntner Erfolgsweg – Jetzt heißt es weiter volle Kraft voraus für Kärnten

Und wieder äußerst positive Nachrichten für Kärnten: Wie der aktuelle Bericht des Wirtschaftsforschungsinstitutes (Wifo) ausweist, ist Kärnten die Nummer eins beim Wirtschaftswachstum 2017.

„Der Bericht des Wifo belegt einmal mehr: Kärnten hat den ‚Turnaround‘ geschafft, vom Abstellgleis auf die Überholspur – die Wirtschaft wuchs 2017 in Kärnten stärker als in jedem anderen Bundesland Österreichs. Das bestätigt die Richtigkeit und Wichtigkeit der von der Landesregierung gesetzten Maßnahmen und gewährleistet eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes. Ob Arbeitsplätze, Sachgüterproduktionen oder Investitionen – in allen Bereichen haben wir Rückenwind bekommen, den wir jetzt aktiv nutzen müssen, um unserer Spitzenposition weiter auszubauen“, stellten LH Peter Kaiser, Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig und Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig, angesichts der vom Wifo veröffentlichten Untersuchung fest.

Kärnten belegt in einem österreichweiten Ranking, mit einem realen Wachstum der regionalen Bruttowertschöpfung von 4,2 Prozent, vor Oberösterreich (4,0) und der Steiermark (3,7), Platz eins. Hauptgrund für das hervorragende Abschneiden Kärntens ist der starke Zuwachs im Bereich der Sachgüterproduktion, der mit 9,6 Prozent, deutlich über dem Bundesschnitt von 6,4 Prozent liegt. Die positive Wirtschaftsentwicklung zeichnet sich überdies besonders augenscheinlich in den Sparten Energie- und Wasserversorgung (+ 38,9 %), Sachgütererzeugung (+ 11,8 %) sowie in den Verwendungskategorien Energieversorgung (+ 38,8 %) und Investitionsgüter (+ 11, 8%) ab. Die positive Wirtschaftsentwicklung korrespondiert natürlich auch mit dem Arbeitsmarkt: So wuchs die Beschäftigung in Kärnten letztes Jahr um 1,5 Prozent bei rückläufiger Arbeitslosigkeit.

„Wir haben die Mühlsteine der Vergangenheit erfolgreich abgeworfen und können uns nun den Meilensteinen zuwenden. Gemeinsam haben wir gezeigt, was Kärnten schaffen kann, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Ein Erfolgsrezept, das auch international wahrgenommen wird und ein unübersehbares Signal sendet. Denn, dass ein Weltmarktführer wie Infineon 1,6 Milliarden Euro in Kärnten investiert, statt in Asien, ist nicht dem Zufall geschuldet oder dem Glück – sondern das ist das Ergebnis des gemeinschaftlichen Bemühens, Kärnten vom Abstellgleis wieder auf die Überholspur zu bringen“, betont LH Peter Kaiser, der sich für Kärntens Zukunft äußerst zuversichtlich gibt: „Die große Zahl an offenen Stellen, die gute Auftragslage in der Bauwirtschaft und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen deuten darauf hin, dass die Entwicklung auch positiv bleibt.“

„Die gute Konjunktur in Verbindung mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zeigen weiter Wirkung“, betont auch Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. „Wir ernten die Früchte einer funktionierenden Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern und der von der Landesregierung gesetzten Maßnahmen im Rahmen der Unternehmensförderung, der Kommunalen Bauoffensive, dem Bestbieterprinzip und ähnlichen Initiativen“, so Schaunig.

„Die aktuellen Wirtschaftszahlen bestätigen erneut, dass die heimische Wirtschaft kontinuierlich aufholt und den Erfolgskurs fortsetzt. Das ist der Erfolg der Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmer, sie sind die eigentlichen Trägerinnen und Träger dieses konjunkturellen Aufschwungs“, freut sich Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig – auch über die aktuellsten Erfolgszahlen der Kärntner Wirtschaft. Schon im März 2018 konnte eine Steigerung zur Wachstumsrate des Vorjahres erzielt werden, die über dem Bundesdurchschnitt liegt.

„Wir werden mit ganzer Kraft weiterhin daran arbeiten, die besten Rahmenbedingungen für die heimischen Betriebe zu schaffen, um Investitionen zu ermöglichen und so vom internationalen Konjunkturaufschwung überproportional zu profitieren“, so Zafoschnig. Ehrgeiziges Ziel ist es, Kärnten zum unternehmerfreundlichsten Bundesland Österreichs zu machen. „An einem konsequenten Deregulierungsprozess und an raschen Behördenverfahren führt kein Weg vorbei, damit Kärnten als Standort möglichst attraktiv und damit wettbewerbsstark für Unternehmen bleibt“, so Wirtschaftslandesrat Zafoschnig.

Ein weiterer wesentlicher Schritt zum unternehmerfreundlichsten Bundesland wurde durch die Einrichtung einer Wirtschaftsombudsstelle gesetzt. Auch über den Landesvoranschlag 2018 werden konkrete Investitionsschwerpunkte im Regierungs, – und Budgetprogramm des Landes definiert um den Weg Kärntens erfolgreich fortzuführen.

Foto: © G. Gleiss

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