Karriere

WU und OeNB vergaben erstmals WU Research Talent Award

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Am Podium v.l.n.r. WU-Professor Jesus Crespo Cuaresma, Vizerektor Stefan Pichler, OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny, WU-Professorin Bettina Fuhrmann

Am 1. Juni 2017, prämierten Wirtschaftsuniversität und Oesterreichische Nationalbank (OeNB) erstmals Schülerinnen und Schüler mit dem WU Research Talent Award. Gleich 10 Mal übergaben die WU-Professorin und Initiatorin Bettina Fuhrmann, OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny und Stefan Pichler, Vizerektor für Forschung an der WU, die begehrte Auszeichnung für herausragende Vorwissenschaftliche Arbeiten (VWA) an Allgemeinbildenden und Berufsbildenden höheren Schulen aus dem Themenfeld der Geld- und Finanzwirtschaft.

Bereits seit vielen Jahren zeigt die WU hohes Engagement im Bereich der Finanzbildung, um innerhalb der Bevölkerung ein umfassendes Verständnis für Zusammenhänge und Auswirkungen der eigenen und fremden finanziellen Entscheidungen in einem größeren gesellschaftlichen System zu fördern. Gestern Abend vergab die WU erstmals mit freundlicher Unterstützung der Oesterreichischen Nationalbank in feierlichem Rahmen den WU Research Talent Award zur Förderung der Finanzbildung von Jugendlichen. Damit würdigte die WU herausragende Leistungen von SchülerInnen, die ihre Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA) an einer Allgemeinbildenden oder ihre Diplomarbeit (DA) an einer Berufsbildenden höheren Schule zu einer Problemstellung aus dem Themenfeld der Geld- und Finanzwirtschaft verfasst haben. „Am Institut für Wirtschaftspädagogik beschäftigen wir uns bereits lange mit dem Status des Finanzwissens der Bevölkerung in Österreich. Daher ist es uns auch ein Anliegen, nicht nur aus wissenschaftlicher Perspektive den Ist-Zustand zu erheben, sondern auch aktiv dazu beizutragen, die Finanzbildung in Österreich zu unterstützen“, so WU-Professorin Bettina Fuhrmann. Auch OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny bestärkte das Engagement: „Es ist uns wichtig, dass die Menschen das Geldsystem und geldpolitische Maßnahmen verstehen, denn das ist das Fundament der Stabilität. Darum engagieren wir als OeNB uns für die Finanzbildung der Bevölkerung.“ Vizerektor Stefan Pichler betonte insbesondere den hohen Stellenwert der Nachwuchsförderung in der Forschung: „Die WU will im Wettbewerb um die besten jungen Köpfe eine möglichst gute Position einnehmen. Unser Ziel ist, dass die Besten bei uns studieren. Natürlich haben wir im Weiteren auch die Hoffnung, dass manche unserer heutigen PreisträgerInnen auch einmal eine wissenschaftliche Laufbahn bei uns an der WU einschlagen.“

Hochkarätige Jury entschied

Bis zum 1. April dieses Jahres hatten SchülerInnen die Möglichkeit, auf der Website der WU ihre Arbeit hochzuladen und einzureichen. Basierend auf der Bewertung der inhaltlichen und wissenschaftlichen Qualität aller eingereichten Arbeiten durch eine hochkarätige Jury an der WU wurden die fünf besten VWA und die fünf besten DA ausgewählt. Bei der gestrigen Preisverleihung durften sich insgesamt 20 SchülerInnen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten, Vorarlberg und der Steiermark über Preisgelder zwischen 300 und 800 Euro freuen. „Finanzbildung ist für alle Menschen ein wichtiges Thema, besonders aber für die Jugendlichen wie unsere Preisträgerinnen und Preisträger, denn vor ihnen liegen noch viele wichtige finanzielle Entscheidungen“, so Nowotny. Der Gouverneur betonte auch die hohe Relevanz der österreichweiten Ausschreibung des Preises: „Ein österreichweit ausgeschriebener Wettbewerb ist besonders im Sinne der OeNB, da sie Österreichs und nicht nur Wiens Zentralbank ist.“ Neben den VerfasserInnen der Arbeiten wurden auch die betreuenden Lehrkräfte gewürdigt.

 

Fotocredit: Pascal Reisinger

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